INDIEN
24.12.2013 - 26.02.2014
EPISODE 6
AGRA & DELHI
Reiseverlauf
Der Abstecher nach Khajuraho, Orchha und Gwalior hatte sich gelohnt. Nun war die Zeit perfekt, um nach Agra zu fahren. In der Nähe des Taj Mahals quartierte ich mich für mehrere Nächte ein. Den Taj Mahal besuchte ich mehrere Male, um die verschiedenen Lichtsituationen erleben zu können. Auch das Red Fort war ein tolles Denkmal mit vielen Palästen. Weitere islamische Gräber lagen entlang des Flusses Yamuna, darunter das schöne Grabmal Itmad-ud-Daula. In Sikandra, etwas ausserhalb von Agra befand sich das Grab von Akbar.
Von Sikandra aus fuhr ich nicht direkt nach Delhi, sondern ich machte eine Überlandtour nach Alwar. Da fand ich ein kleines Hotel, wo ich gut die Nacht verbringen konnte. In Alwar besuchte ich den alten Palast. Der war aber eher im Zerfall und wurde nur mehr schlecht als recht erhalten. Dann fuhr ich Richtung Delhi. Bis zur Stadtgrenze war die Fahrt eher mühsam und es hatte viel Lastwagenverkehr. Die Lastwagen durften über Tag aber nicht in die Stadt hinein fahren. So war die Fahrt bis ins Zentrum einfach. Ich wähnte mich schon fast wieder zurück in Europa.
In Delhi bezog ich ein luxuriöses Zimmer im The Park Hotel. Von hier aus besuchte ich mit der Metro oder mit dem Tuktuk die vielen Sehenswürdigkeiten an. Besonders schön fand ich den Qutub Minar Komplex, das Humayun-Mausoleum und die Freitagsmoschee. Zwischendurch gab ich das Auto zurück. Hier brauchte ich es nicht mehr. Ich blieb sechs Nächte in Delhi. Es war der 26. Februar, als ich mitten in der Nacht zum Flughafen fuhr, um von dort nach Hause zu fliegen.

Die Moguln
Das Mogulreich war ein von 1526 bis 1858 auf dem indischen Subkontinent bestehender Staat. Das Kernland des Reiches lag in der nordindischen Indus-Ganges-Ebene um die Städte Delhi, Agra und Lahore. Auf dem Höhepunkt seiner Macht am Ende des 17. Jahrhunderts umfasste das Mogulreich fast den gesamten Subkontinent und Teile des heutigen Afghanistans.
Die muslimischen Herrscher werden heute im Deutschen als „Mogul“, „Grossmogul“ oder „Mogulkaiser“ bezeichnet. Der erste Grossmogul Babur (reg. 1526–1530), ein aus Zentralasien stammender Fürst der Timuriden-Dynastie,[4] eroberte, ausgehend vom Gebiet der heutigen Staaten Usbekistan und Afghanistan, das Sultanat von Delhi. Als bedeutendster Mogulherrscher gilt Akbar (reg. 1556–1605), der das Reich militärisch, politisch und wirtschaftlich festigte. Unter Aurangzeb (reg. 1658–1707) erfuhr das Imperium der Moguln seine grösste territoriale Ausdehnung. Es wurde aber durch die territoriale Expansion finanziell und militärisch derart überdehnt, dass es im Laufe des 18. Jahrhunderts zu einer Regionalmacht im politischen Gefüge Indiens herabsank.



























































































































































































































































































































































































































































































