YUCATAN
Reiseverlauf
5.12.2020 - 2.1.2021

Anreise & Puerto Morelos
Eigentlich hatten wir das Jahr 2020 ganz anders geplant. Wir wollten im März Heiraten und dann drei Monate durch die USA reisen. Corona hatte etwas dagegen. So kam es, dass wir im Dezember 2020 unbedingt noch Ferientage abbauen mussten. Wir spekulierten, dass in Mexico die Massnahmen etwas locker sind und wir dort eine schöne Reise machen könnten. Am 5. Dezember sassen wir im Edelweiss Flieger nach Cancun. Die Reise war über Tag und langfädig. Gegen Abend landeten wir in Cancun. Die Einreise funktionierte reibungslos. Am Flugplatz stand ein Shuttlebus zu Avis, wo wir ein Auto reserviert hatten. Wir mussten etwas Geduld haben, bis wir dran waren. Dann ging alles schnell und routiniert von statten. Wir luden unsere Koffer ein und fuhren los. Inzwischen war es dunkel. Von dem her nicht ideal. Die Fahrt war nicht all zu lange. Schnell waren wir in Puerto Morelos, wo wir in einem Hotel Ojo de Agua ein Zimmer reserviert hatten. Wir machten uns gleich auf ins Zentrum, um etwas zu essen und ein Bier zu trinken.
Valladolid
Wegen dem Jetlag waren wir schon früh wach. Wir frühstückten und machten uns reisefertig. Das Wetter war eher durchzogen. Wir fuhren los und verliessen bald schon die Küste. Schnell machten wir die ersten Erfahrungen mit den Topos, diese brutalen Speedbraker, die gefühlt alle paar Meter zum Abbremsen nötigten. Wir kamen gut voran und bald schon waren wir in Valladolid. Wir liessen die Stadt vorerst links liegen und machten eine Runde zu den Cenoten Palomitas und Agua Dulce. Für uns waren das die ersten Cenoten in unserem leben. Wir stiegen in beide Cenoten hinunter und schauten uns die Sache an. Wir waren hier praktisch alleine, was wir natürlich sehr angenehm fanden. Zum Baden hatten wir aber irgendwie keine Lust. Dann steuerten wir definitiv Valladolid an. Der erste Eindruck gefiel uns. Die pastellfarbenen Häuser machten einen fotogenen Eindruck. Wir waren für zwei Nächte im Hotel Casa Bamboo untergebracht. Mittlerweile war ein heftiges Gewitter über Valladolid gezogen. Wir warteten, bis es aufhörte zu regnen und spazierten ins Zentrum. Die farbigen Häuser spiegelten sich in den Pfützen, was ganz interessant wirkte. Zum Abendessen war es kein Problem, einen Platz zu finden. Wir setzten uns ins schöne El Mesón del Marqués. Nach dem Essen wurden wir nicht weiter alt und gingen gleich schlafen.
Am nächsten Tag besuchten wir als erstes die Cenote Suytun. Der grosse Parkplatz dort war praktisch leer. Auch hier waren kaum Leute. Auf Bildern im Netz hatten wir gesehen, wie sich hier die Besucher auf den Füssen trampelten. Mit uns waren noch drei weitere Leute in der Cenote. Auch hier liessen wir das Baden sein. In der Cenote hatte es sehr viel Wasser. Die Plattform war etwa drei Meter unter dem Wasserniveau. Dafür konnten wir an den Fotopoints in aller Ruhe das Stativ aufstellen. Dann fuhren wir zur Cenote Xcanahaltun. Hier waren wir komplett alleine. Uns hätte es wunder genommen, wie es hier ausserhalb der Pandemiezeit zu und her gegangen war. Dann hatten wir vorerst einmal genug von Cenoten. Das Wetter war regnerisch, zum Glück fiel kein Dauerregen. Also fuhren wir nach Ek Balam, um uns die erste Mayastätte anzuschauen. Der Eintrittspreis schleuderte uns schier aus den Socken. Wenn man aber schon mal hier ist. Auf jeden Fall stand der Eintrittspreis in keinem Verhältnis zu dem, was es hier zu sehen gab. Als es begann zu tröpfeln, verliessen wir Ek Balam und fuhren zurück nach Valladolid. Es war noch zu früh, um einfach ins Hotel zu gehen. Wir parkierten und spazierten zum Convento de San Bernardino de Siena. Dort setzten wir uns auf den Rasen und warteten, ob sich die Sonne nochmals zeigen würde. Dem war nicht so. Für das Abendessen gingen wir wieder ins Zentrum. Die Wahl fiel auf das Los Portales Valladolid. Dort konnten wir uns gemütlich unter die Arkaden setzen. Warm genug war es ja und so brauchten wir uns keine Gedanken über Regentropfen machen.
Der nächste Morgen begrüsste uns mit strahlend blauem Himmel. Wir setzten uns ins Soletana Café Santuario, wo wir ein wunderbares Café erhielten. Dann fuhren wir zur Cenote Samula. Der riesige Parkplatz war absolut leer. Der Wärter wollte uns aber keinen Einlass gewähren, ohne dass wir einen Führer engagierten. Das zu horrenden Preisen. Wir stürmten nicht lange und sagten uns, dass bei dem schönen Wetter dieser Besuch nicht erzwungen werden musste.
Valladolid
Cenote Palomitas
Cenote Agua Dulce
Cenote Suytun
Cenote Xcanahaltun
Ek Balam
Wir setzten uns ins Auto und verliessen Valladolid. Die Fahrt ging Richtung Norden der Küste entgegen. Bis Tizimin passierte nichts spezielles. Nach Tizimin waren ganze Abschnitte der Strasse überschwemmt. Wir wussten nicht so recht, ob wir so mit unserem Auto bis nach Rio Lagartos kommen würden. Mutig wie wir waren, liessen wir uns nicht aufhalten. Zwischendurch war die Strasse wieder trocken. Wir sahen viele Vögel und sogar ein Krokodil. Wie wir später erfuhren, waren bei einer Krokodilfarm wegen des Hochwassers abgehauen. Wir kamen letztendlich gut in Rio Lagartos an. Es war Mittag und wir suchten am Hafen nach einem Restaurant, um etwas zu essen. Wir bestellten hervorragende Ceviche mit Crevetten. Dort lasen wir dann die Nachricht vom Hotel, dass die Strasse überschwemmt sei und sie uns einen Umweg empfahlen. Das war zu spät aber es war ja auch so gegangen. Dann gingen wir zum Hotel Rio Lagartos, wo wir unser Zimmer bezogen. Um drei Uhr standen wir dann bei Rio Lagartos Aventures. Hier hatten wir eine Bootstour gebucht. Schwerpunkt war Birding. Kathrin musste sich da meinen Wünschen beugen. Kurz gesagt: Unsere beiden Guides waren hoch professionell und weltklasse. Wir fuhren auf die Lagune und sahen viele Pelikane und Flamingos. Drüber hinaus sahen wir verschiedenste Reiher und Ibise. Die beiden Jungs entdeckten auf grosse Distanz kleinste Vögelchen. Die Stimmung war schön. Bei Sonnenuntergang fuhren wir zurück zum Hafen. Der Ausflug war sehr schön und wir können Rio Lagartos Adventures nur weiterempfehlen.
Am nächsten Morgen begaben wir uns als erstes auf die riesige Dachterrasse und genossen die Aussicht über den Hafen und die Lagune. Das Frühstück im Hotel war sehr reichhaltig. Bevor wir Rio Lagartos verliessen, drehten wir eine Runde dem Hafen entlang. Wir sahen viele Pelikane und viele Skimmers.
Hinfahrt nach Rio Lagartos
Reserva de la Biosfera Ría Lagartos
Puerto de Rio Lagartos
Birding entlang der Strasse
Chichen Itza
Für den Rückweg nahmen wir die alternative Route. Die Strasse war tatsächlich trocken und so brauchten wir keine Angst zu haben, dass wir stecken bleiben würden. Die Fahrt nach Chichen Itza war weitgehend ereignislos. Im Ort assen wir in einer einfachen Strassenbeiz etwas zu Mittag. Dann machten wir uns auf zum wohl berühmtesten Kulturdenkmal von Yucatan wenn nicht von ganz Mexico. Wir waren nicht die einzigen. Doch wie muss es hier aussehen, wenn Hochsaison ohne Pandemie ist. Wir hatten von ellenlangen Schlangen beim Eingang gelesen. Jetzt konnten wir praktisch ohne Warten unsere Tickets kaufen und hinein spazieren. In fünf Minuten waren wir drinnen. Kurz darauf hatten wir die Pyramide von Chichen Itza vor uns. Das war schon schön. Wir konnten in aller Ruhe durch die Ruinenstadt spazieren und uns die einzelnen Bauten anschauen. Stress kam nirgends auf. Der Himmel begann sich etwas zu überziehen. Doch das konnte die gute Laune nicht beeinträchtigen. Kurz vor Schliessung des Areals verliessen wir Chichen Itza. Wir hatten nicht weit für ins Hotel. Wir gönnten uns das luxuriöse Hacienda Chichen Resort. Die Unterkunft lag unmittelbar zur Ruinenstadt. Wir hatten ein ganzes Bungalow für uns. Zum Abendessen setzten wir uns auf die Veranda und bekamen ein schönes Menu serviert. Dazu tranken wir eine leckere Flasche Wein.
El Castillo
Gran Juego de Pelota
El Templo de los Guerreros
El Osario
El Caracol, Casa Roja % La Iglesia
Bacalar
Auf der Veranda hatten wir ein schönes Frühstück in angenehmem Ambiente. Wir luden unser Gepäck ins Auto und fuhren los. Wir hatten eine längere Autofahrt vor uns, die uns durch das Landesinnere führte. Entlang der Strecke gab es nur wenige Orte. Als wir auf die Route einbogen, zeigte der Tankstand noch eine Reichweite von über zweihundert Kilometer an. Irgendwann viel uns auf, dass die Restdistanz viel schneller abnahm, als dass wir vorwärts kamen. Tanken konnten wir nirgends, denn die Ortschaften waren alle ärmlich und klein. Etwa sechzig Kilometer vor Felipe Carillo Puerto verabschiedete sich die Anzeige. Jetzt hatten wir ein wenig Schiss, dass wir es nicht bis zur nächsten Tankstelle schaffen würden. Doch wir schafften es mit dem letzten Tropfen Benzin. Auf dem Weg bis nach Bacalar hätte es noch schöne Maya-Ruinen gegeben, doch diese Stätten waren wegen Corona alle zu. So kamen wir früher in Bacalar an, als geplant. Wir waren im Amigos Hotelito Bacalar einquartiert. Diese Unterkunft lag wunderbar direkt an der Lagune. Von unserem Balkon aus sahen wir wunderbar über den Steg. Wir versuchten noch, für den nächsten Tag eine geführte Kajak-Tour zu buchen. Das gelang nicht. Zum Abendessen liefen wir bis ins Zentrum, was nicht direkt um die Ecke lag. Doch die Bewegung tat gut, waren wir fast den ganzen Tag im Auto gesessen.
Noch vor Sonnenaufgang schnappte ich die Fotoausrüstung und versuchte die Stimmung am Steg, der zur Unterkunft gehörte, einzufangen. Später frühstückten wir gemütlich in unserer Unterkunft. Wir konnten hier Kayaks mieten und so machten wir uns bald schon auf und paddelten direkt von unserem Steg aus los. Wir querten die Lagune und paddelten bis zum Canal de los Piratas. Das Wasser war hier kaum hüfthoch. Der Himmel war leicht bedeckt, doch die Sonne kam immer wieder hervor. Dann ruderten wir zurück nach Bacalar zur Cenote Negro, die Teil der Lagune ist. Hier wurde auch der erste Kingfisher auf dem amerikanischen Kontinent abgelichtet. Wahrlich ein denkwürdiger Moment. Dann ging es zurück in unsere Unterkunft. Hier realisierten wir, dass wir beide an unseren Beinen einen heftigen Sonnenbrand eingefahren hatten. Wegen der Wolken hatten wir zu spät gemerkt, wie stark die Strahlung war. Wir konsultierten das Internet, um die nächsten Tage zu planen. Wir erfuhren, dass just am nächsten Tag die Ruinenstadt von Calakmul seine Tore für Besucher wieder öffnete. Das war ein perfektes Timing. Zum Abendessen liefen wir wieder in die Stadt ins La Playita.
Sunrise Laguna de Bacalar
Laguna de Bacalar
Calakmul
Wir frühstückten wieder in unserer Unterkunft. Wir trödelten nicht lange herum und fuhren los. Den ersten Halt legten wir in Kohunlich. Bei dieser Ruinenstadt waren wir definitiv die einzigen Besucher. Wir waren froh, dass die Ruinenstätte überhaupt offen war. Wir engagierten einen Guide, der uns einiges über die Kultur erzählen konnte. Dann ging die Fahrt weiter bis nach Xpujil, wo wir auch die Ruinen anschauten. Wir nutzten viele Gelegenheiten, um zu tanken, denn die Distanzen zwischen den Orten wurden immer grösser. Wir hatten ein Zimmer im Rio Bec Dreams reserviert. Platz hatte es eigentlich überall, es hatte ja kaum Touristen. Wir reservierten jeweils, damit wir wussten, dass die Unterkunft offen war und wusste, dass wir kommen würden. Im Rio Bec Dreams wurden wir von der Besitzerin sehr herzlich empfangen. Wir waren die ersten Gäste seit langem. Unsere Gastgeberin war sehr hilfreich und organisierte einen Guide für den nächsten Tag. Für den Abend empfahl sie uns, die Fledermaushöhle zu besuchen. Also fuhren wir zur Cueva de Murcielago. Wir fanden den Platz und warteten mal, denn eigentlich war der Besuch nur mit Führer möglich. Hier war aber niemand. Nach einiger Zeit kam ein Führer mit zwei Touristen im Schlepptau. Wir durften uns ihnen anschliessen. Gemeinsam kraxelten wir zu der Höhle. Als die Sonne unter ging, startete das Spektakel. Aus der Höhle flogen immer mehr Fledermäuse los. Zu Spitzenzeiten sollen es Millionen sein. Wir erlebten ein sehr eindrückliches Naturschauspiel. Dann ging es zurück ins Rio Bec Dreams. Hier wurden wir wunderbar bekocht und es gab guten Wein. Unsere Gastgeberin war eine sehr lustige Frau und so lachten wir viel an diesem Abend.
Am nächsten Morgen waren wir früh unterwegs. Wir bekamen Lunch-Pakete und fuhren zum Abzweiger nach Calakmul. Dort wartete unser Guide. Auch er war heilfroh, wurden die Ruinen für Besucher wieder geöffnet. Wir waren die ersten Gäste seit langer Zeit. Von hier aus waren es gut vierzig Kilometer bis zu den Ruinen. Bis dahin hielten wir die Augen offen nach Vögel und Affen. Wegen des dichten Blätterwaldes war das schwierig. Doch wir sahen ein paar schöne Vögel, auch einen Tucan. Leider hatte es auch böse Tiere und natürlich war Kathrin die erste, die sie erblickte. Das war nicht gut. Schliesslich kamen wir bei den Ruinen von Calakmul an. Dort konnten wir in aller Ruhe die Pyramiden erklimmen. Es sollen die höchsten in Yucatan sein. Das Wetter war gut und so hatten wir einen schönen Blick über den Dschungel. Auf dem Gelände hatte es Brüllaffen. Für uns war dies die erste Begegnung mit diesen Tieren. Es war schon erstaunlich, welchen Lärm die eigentlich kleinen Affen veranstalten konnten. Dann machten wir uns auf den Rückweg, wo wir noch auf Spinnenaffen trafen. Nach einem langen und spannenden Tag kamen wir wohlbehalten wieder im Rio Bec Dreams an. Dort wurden wir erneut wunderbar bekocht. Unsere Gastgeberin gab alles und wir lachten viel.
Kohunlich
Xpujil
Cueva de Murcielago
Zona Arqueológica de Calakmul
Museum
Brüllaffen in Calakmul
Reserva de la Biósfera Calakmul
Spider Monkey
Balakmu
Palenque
Wir frühstückten im Rio Bec Dreams. Wir hatten einen langen Fahrtag vor uns. Wir hatten uns entschieden, Palenque mit in die Reise einzubauen. Also trödelten wir nicht lange herum und machten uns auf. Wir hielten bei der Ruinenstätte von Balakmu. Da waren wir die ersten Besucher und wurden zu den Ruinen geführt. Sehr viel gab es nicht zu sehen. Auf dem Rückweg hatte es böse Tiere auf dem Weg. Das war eine Herausforderung, die Kathrin mit Bravur bewältigte. Von hier aus dauerte die Fahrt noch mehr als fünf Stunden.Alles ging gut, doch es gibt spannenderes, als den ganzen Tag auf Topes aufpassen zu müssen. In Palenque waren wir für drei Nächte im Hotel Maya Tulipanes stationiert. Nachdem wir im Hotel eingetroffen waren, machten wir nichts mehr.
Das Wetter am nächsten Tag war nur mittelprächtig. Wir waren etwas unschlüssig, was wir machen wollten. Wir entschieden uns, den Weg nach Agua Azul zu machen. Der Weg dorthin war lang und kurvig. Dafür wurde das Wetter immer besser. Die Wasserfälle sind sehr touristisch. Zum Glück war die Anzahl der Menschen wegen der Pandemie immer noch reduziert. Wir übten uns im Fotografieren mit Verdunkelungsspiegeln. Statt Azul war das Wasser eher grün. Die Wasserfälle waren ok aber jetzt auch nicht eine Sensation. Dann fuhren wir zurück nach Palenque. Hier war es immer noch stark bewölkt. Trotzdem gingen wir zu den Ruinen und schauten uns diese an. Diese waren durchaus eindrücklich.
Am nächsten Tag begrüsste uns Sonnenschein. Wir beschlossen, die Ruinen ein zweites Mal zu besuchen, um etwas besseres Licht zu haben. Der Spaziergang durch den angrenzenden Nationalpark kürzten wir ab. Kathrin hatte einfach zu fest angst wegen den bösen Tieren. Nun wussten wir nicht so recht, was machen. Wir wussten nicht, ob sich die Fahrt nach Bonampak lohnen würde. Diese Mayastätte ist berühmt für seine Malereien, die sehr sehenswert sein mussten. Schliesslich fuhren wir los. Während drei Stunden fuhren wir lange der Grenze zu Guatemala entlang. Überall sahen wir Flüchtlinge, die wohl in die USA wollten. Schliesslich kamen wir in Bonampak an. Die Ruinenstätte schien offen zu sein. Allerdings durften wir nicht mit dem eigenen Auto hinfahren, was eigentlich problemlos möglich ist. Für teures Geld mussten wir in ein Taxi umsteigen. Dann brauchten wir ein Ticket für ins Museum. Erst dort sagte man uns, dass wir nur die Pyramide sehen würden, alle Malereien seien aber nicht zugänglich. Das war nun sehr ärgerlich. Schliesslich sind die Malereien der Grund, um hier her zu kommen. Frustriert verliessen wir Bonampak wieder. Bis wir wieder zurück in Palenque waren, war es dunkel. Da hätten wir besser etwas anderes gemacht.
Palenque
Sendero Motiepá
Agua Dulce
Von Palenque nach Campeche
Nach dem Frühstück verliessen wir Palenque wieder. Wir hatten wiederum einen langen Fahrtag vor uns. Um etwas Abwechslung zu haben, hielten wir an ein paar Orten an, um Vögel zu beobachten. Den Mittagshalt machten wir in Sabancuy. Von da aus fuhren wir der Küstenlinie entlang bis nach Champoton, wo wir eine weitere Pause einlegten. Hier schauten wir den Pelikanen zu, wie sie sich kopfvoran ins Meer stürzten um zu fischen. Dann ging es weiter bis nach Campeche, wo wir drei Nächte bleiben wollten. Wir waren im Hotel Francis Drake, das in der Altstadt lag und einen Parkplatz bot. So konnten wir die Stadt zu Fuss erkunden. Es war schon Abend, als wir dort eintrafen.
Birding am Strassenrand
Champoton
Campeche
Den nächsten Tag widmeten wir voll und ganz der Stadt Campeche. Die Altstadt zeigte viele pastellfarbene Gebäude und schnurgerade Strassen, das ein Schachbrettmuster ergab. Wir besuchten das Museum Casa No. 6, wo die Corona-Massnahme so aussah, dass wir von Kopf bis Fuss eingesprayt wurden. Die alte Stadtmauer von Campeche ist noch gut erhalten und an zwei Stellen konnten wir auf die Stadtmauer rauf. Am Nachmittag spazierten wir bis zur Kirche San Francisco, die etwas ausserhalb der Altstadt lag und die älteste Kirche Amerikas sein soll. Unweit davon lag der kleine Platz Portales de San Francisco. Über den Malecón de Campeche liefen wir zurück zu unserem Hotel. So kamen einige Kilometer zusammen. Das Abendessen nahmen wir in einem Restaurant mitten in der Altstadt.
Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug nach Edzna. Diese Ruinenstadt der Maya lag unweit von Campeche. Hier gefiel es uns sehr. Es hatte nur wenige andere Touristen und die Ruinen waren sehr sehenswert. Auf dem Rückweg fuhren wir noch die Festung Fuerte de San Miguel an. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir beim Spielen und Margherita trinken in einem Strassenrestaurant in der Altstadt.
Barrio Antiguo de Campeche
Baluartes y Murallas de la Ciudad
Barrio de San Francisco
Fuerte de San Miguel
Edzna
Santa Elena
Uxmal - Pirámide del Adivino
Wir liessen Campeche hinter uns. Wir hatten hier zwei schöne Tage verbracht. Wir fuhren nach Uxmal, um die berühmte Ruinenstadt anzuschauen. Es war Wochenende und es machten sich die nahenden Weihnachtstag bemerkbar. Es hatte wesentlich mehr Menschen. In Uxmal war der Besuch streng reglementiert. Uns wurde ein Parkplatz zugewiesen. Den durften wir erst verlassen, als wir an der Reihe waren. Die Besucher wurden nur gestaffelt und in kleinen Gruppen eingelassen. Es dauerte etwas, bis wir dran waren. Anfänglich hatten wir angst, dass wir innerhalb der Ruinenstätte von Punkt zu Punkt gehetzt werden würden. Das war nicht der Fall. Wir konnten Uxmal in vollen Zügen geniessen. Die Ruinen gefielen uns sehr und wir verbrachten viel Zeit. Unser Tagesziel war Santa Elena, dem Nachbarort von Uxmal. Wir übernachteten zwei Mal im The Pickled Onion. Das war eine sehr schöne Unterkunft, wo wir ein kleines Häuschen für uns hatten. Hier konnten wir auch gemütlich essen.
Von Santa Elena aus machten wir am nächsten Tag eine Rundtour, die den ganzen Tag dauerte. Zuerst fuhren wir zurück nach Uxmal, wo wir das Museo Choco-Story besuchten. Neben vielen Informationen rund um die Kakao-Pflanze hatte es hier eine Voliere mit Papageien und ein Gehege mit einem Jaguar. Dann fuhren wir zur Cenote Kankirixche. Das war die erste Cenote, in der wir auch baden gingen. Das war eine schöne Erfahrung. Dann kamen wir ins Gebiet der Ruta de los Conventos. Entlang dieser Route gab es einige Kirchen aus den Anfängen der Kolonialzeit. So wurde es Abend, bis wir wieder zurück in Santa Elena ankamen.
Uxmal - Cuadrangulo de las Monjas
Uxmal - Juego de Pelota
Uxmal - Palacio del Gobernador
Uxmal - Museo Choco Story
Cenote Kankirixche
Ruta de las Conventos
Birding Santa Elena
Homun & Cuzama
Am Morgen war ich früh auf und lief in der Gegend um unser Hotel herum. Es hatte sehr viele verschiedene Vögel. Ich hätte hier viel mehr Zeit verbringen können. Zum Frühstück war ich zurück im Hotel. Dann packten wir die Koffer ins Auto und fuhren los. Der erste Programmpunkt war der Besuch der Maya-Ruinen von Mayapán. Wir waren froh, hier gestoppt zu haben, denn die Ruinen waren eindrücklich und schön. Wir durften die zentrale Pyramide besteigen. Das ging ganz schön steil nach oben. Der Ausblick war sehr cool. Dann fuhren wir weiter nach Homun. Da hatten wir bei der Cenote Santa Cruz ein Bungalow reserviert. Für den Nachmittag hatten wir genügend Zeit für eine Cenoten-Tour. Damit wir nicht selber fahren mussten, engagierten wir einen Töffli-Dreisitzer mit Fahrer. So wurden wir zu mehreren Centoten chauffiert. Das Badezeugs hatten wir dabei und wir nahmen überall ein erfrischendes Bad. Das Abendessen nahmen wir dann einfachheitshalber gleich bei unserer Unterkunft.
Wir hatten in unserem Bungalow eine gute Nacht. Wir frühstückten und fuhren in den Nachbarort Cuzama. Auch hier gab es einige Cenoten, die besucht werden konnten. Diese lagen verstreut in ehemaligen Sisal Plantagen. Mit einer alten kleinen Schmalspurbahn, die früher zur Bewirtschaftung der Plantagen genutzt wurde, wurden wir zu den Cenoten gebracht. Das ruckelte sehr, war aber ein cooles Transportmittel. Zum Glück waren wir früh und damit vor den grossen Menschenmassen da, denn sonst wäre es nur halb so schön gewesen.
Mayapan
Cenoten in Homun
Cenoten in Cuzama
Merida
Jetzt hatten wir insgesamt mehr als zehn Cenoten innerhalb kurzer Zeit gesehen. Das genügte und wir verliessen die Gegend. Die Distanz bis nach Merida war nicht sehr gross, doch es brauchte Zeit und Nerven, bis wir im Stadtzentrum waren. Denn hier hatten wir unser Hotel. Wir stiegen für zwei Nächte im Hotel Caribe ab. Das Hotel lag optimal im Zentrum und wir konnten unser Auto in einem Parkhaus abgeben. Wir machten an diesem Tag nicht mehr viel. Wir setzten uns auf einen Platz und tranken eine Margherita. Merida war der erste Ort in Yucatan, wo die Strassen nicht praktisch leer waren. Es hatte viele Touristen und auch Einheimische, die unterwegs waren. Wir waren fast schon ein wenig überfordert. Zum Abendessen gingen wir ins Pita, wo es israelische Küche gab. Das war sehr lecker und eine super Abwechslung zum mexikanischen Essen.
Tags darauf besichtigten wir die Stadt. Es war der Weihnachtstag und einiges los auf den Strassen. Der Himmel war strahlend blau. Wir spulten einige Kilometer zu Fuss ab. Merida war jetzt nicht gespickt mit spektakulären Sehenswürdigkeiten, bot aber einige schöne Strassenzüge. Am späteren Nachmittag setzten wir uns wieder an einem Platz in ein Restaurant und nahmen ein Apero. Am Parque Santa Lucia setzten wir uns in ein Restaurant und assen etwas. Diesesmal wieder mexikanisch.
Merida Centro
Paseo Montejo
Celestun
Am Morgen verliessen wir ohne Frühstück unser Hotel, denn das Frühstück im Hotel war völlig überteuert und nicht gut. Wir spekulierten darauf, irgendwo ein Café zu finden, wo wir besser frühstücken konnten. Das klappte nicht. Wir hatten natürlich vollkommen ausgeblendet, dass es der 25. Dezember war und an diesem Morgen kein Café offen hatte. So verliessen wir Merida mit leerem Magen. Gegen zehn Uhr kamen wir in Celestun an. Am zentralen Platz war eine Bar offen. Alles war schmuddelig. Trotzdem bestellten wir uns ein Frühstück, das wir überlebten. Das Wetter hätte besser sein können. Ändern konnten wir das nicht. Wir fuhren zurück zur Brücke über den Rai de Celestun. Dort gingen die Ausflugsboote zu den Rosa Flamingos los. Wir liefen anderen Touristen in die Arme, die auf der Suche nach noch zwei Leuten waren, um die minimale Besetzung eines Bootes zu erreichen. Natürlich gesellten wir uns dazu und so brauchten wir nicht zu warten. Die Bootstour war sehr schön. Wir sahen viele Vögel und auch die Rosa Flamingos waren fotogen positioniert und sogar halbwegs kooperativ zu Fotoaufnahmen. Wir hatten Glück und die Sonne stach kurz durch die Wolken. Zum Abschluss der Tour drehten wir eine Runde durch die Mangroven. Das lief so ab, dass das Boot mit voller Geschwindigkeit dem Mangrovenwald entlang düste. Plötzlich drehte der Bootsführer direkt auf die Mangroven zu und stach in einem kleinen Kanal in den Wald hinein. Dann ging es zurück in den Ort. In einem der vielen Restaurants nahmen wir ein Mittagessen. Es war erstaunlich voll. Wir machten uns auf zum Hotel Beach Don Gonzalo, wo wir freundlich empfangen wurden. Kathrin hatte keine Lust mehr, gross etwas zu unternehmen. Also machte ich mich aleine auf und suchte nach Vögeln. Zufällig landete ich bei den Guardianes de los Manglares de Dzinintún. Spontan heuerte ich einen Guide an, der mich mit einem Kanu durch die Mangroven führte. Der Guide war sehr gut und ich sah viele Vögel. Das Fotografieren war schwierig, weil in den Mangroven war es sehr dunkel. So kam ich viel später als angekündigt ins Hotel zurück, was Schimpfis absetzte. Am Abend war Celestun praktisch leer. All die Leute über Mittag waren Tagestouristen aus Merida. Wir liefen zum zentralen Platz. Da hatte ein kleines Lokal tatsächlich offen. Im El Lobo servierten sie Pizza. Die war sehr gut und wir wurden sehr freundlich und nett bedient.
Am nächsten Morgen standen wir mit der Sonne auf. Die Sonne war jedoch nicht zu sehen, der Himmel war immer noch bewölkt. Wir hatten mit einem Guide für eine Vogelbeobachtungstour abgemacht. Der brachte uns zu den Guardianes de los Manglares de Dzinintún, genau da, wo ich Gestern schon war. Wir stiegen in ein Kanu und machten die gleiche Runde. Im Mangrovenwald war es dunkel. Von überall her zwitscherte es. Wir sahen viele Vögel. Das Licht war aber viel zu schlecht, um gute Fotos machen zu können. Im Gegensatz zu Gestern war jetzt Ebbe und der Steg war statt von Wasser von Schlamm umgeben. Unser Bootsführer musste raus und das Boot von Hand bis zum Steg buxieren. Mit einem Tuktuk wurden wir zurück zum Auto gebracht. Wir fuhren zurück zum zentralen Platz. Das Restaurant, wo wir Gestern gegessen hatten, war offen. Hier bekamen wir ein sehr gutes Frühstück.
Ria Celestun
American Flamingo
Manglares de Dzinintún
Izamal
Nach dem guten Frühstück im El Lobo verliessen wir Chelestun. Wir mussten Merida umfahren. Das klappte gut und so waren wir am Mittag schon in Izamal. Die Stadt war rammelvoll mit Touristen. Wir fuhren direkt zu unserer Unterkunft, dem Macan Che Gardenhotel. Zu Fuss liefen wir ins Zentrum. Der Himmel hatte sich gelichtet und die Sonne schien. Die gelben Häuser strahlten schön. Wir besichtigten das Convento de San Antonio de Padua, das vor Allem von Aussen nett aussah. Wir liefen ziellos durch die Gassen. Alle Häuser waren gelb. Wir bestiegen auch die Maya-Pyramide Kinich Kakmó, die mitten in der Stadt lag. Dann spazierten wir zurück ins Hotel.
Der nächste Morgen brillierte mit stechend blauem Himmel. Wir machten nochmals einen Spaziergang durch die Gassen, bevor wir Izamal verliessen.
Convento de San Antonio de Padua
Ciudad de Izamal
Kinich Kakmó
Coba
Wir liessen Izamal hinter uns. Wir steuerten direkt auf die Autobahn, die wir erst in Valladolid wieder verliessen. Dann ging es quer durch den Dschungel und schon waren wir in Coba. Wir blieben die Nacht in Coba. Wir parkierten das Auto beim Hotel und liefen zum Eingang der Ruinenstadt. Hier war Massentourismus pur. Alles war voll von amerikanischen Strandtouristen, die die Weihnachtszeit in Tulum verbrachten. Wir begaben uns in den Strom und liefen die Pyramiden und Ruinen ab. Diese waren gar nicht schlecht, auch wenn es viel zu viele Leute hatte. Nicht alle waren Bijous. Die Pyramiden konnten wir nicht besteigen, die waren gesperrt. Die Sonne war am Untergehen, als wir zurück im Hotel waren. Wir setzten uns auf eine Terrasse. Jetzt war es ruhig, die Touristen waren alle an die Küste zurück gefahren.
Am nächsten Tag verliessen wir Coba schon wieder. Wir fuhren nicht direkt an die Küste, sondern besuchten Punta Laguna. Hier soll es viele Affen haben. Mit einem Guide liefen wir durch den Wald. Tatsächlich hörten und sahen wir Brüllaffen und Spinnenaffen. Beide Affenarten sind für sich spezielle Spezies.
Coba
Punta Laguna
Tulum
Dann machten wir uns auf nach Tulum. Wir waren noch viel zu früh dran, um ins Hotel zu gehen. Wir besuchten noch die archäologische Stätte von Muyil. Die war nicht gross. Es hatte jedoch einen schönen weg durch den Dschungel, den wir abliefen. Mitten in den Bäumen hatte es einen Aussichtsturm, den wir bestiegen. So sahen wir schön über die Baumkronen. Dann gingen wir zum Hotel in Tulum, wo wir das Gepäck ausluden. Wir besuchten dann die Ruinen von Tulum. Wir waren recht spät dran, das hatte aber den Vorteil, dass es auch etwas weniger Leute hatte. So hatten wir es dort in den Ruinen erstaunlich gut. Dann ging es zurück ins Hotel. Da erhielten wir die Nachricht, dass der Jeep, den wir für die Fahrt nach Punta Allen hier gebucht hatten, nicht verfügbar sei. Wir liefen jetzt Gefahr, ganz ohne Auto dazustehen, denn das Auto von Avis mussten wir morgen abgeben.. Also mussten wir nochmals zum Hotel raus und stürmten ins Büro des Vermieters. Wir machten unseren Unmut deutlich, schliesslich hatten wir früh reserviert gehabt. Letztendlich kaperten wir ein halbwegs geländegängiges Auto. Gegen Kathrin hatten die Autovermieter schlechte Karten. Das Auto von Avis gaben wir gleich ab, die hatten ihr Büro gleich in der Nähe. Wir waren mit dem Resultat zufrieden, so würden wir nach Punta Allen kommen. Nach einem späten Abendessen verzogen wir uns ins Hotel.
Tulum
Muyil
El Mirador Sian Ka'an
Punta Allen
Wir konnten den Tag ruhig angehen. Den Autotausch hatten wir gestern ja schon geschafft. Wir setzten uns in ein italienisches Café, um wieder mal ein leckeres Cappuccino zu trinken. Dann machten wir uns auf, um nach Punta Allen zu fahren. Um auf die Landzunge von Punta Allen und in den Sian Ka'an Park zu kommen, mussten wir durch die Hotelzone am Meer fahren. Da war ein endloser Stau. Alles war übervoll mit Touristen. Das war gar nicht nach unserem Geschmack. Wir waren froh, als wir das Parktor passiert hatten. Ab da wurde es ruhiger. Wir fuhren langsam die ganze Landzunge ab. Für Silvester hatten wir vier Nächte im Sol Caribe reserviert. Dort waren wir schon zur Mittagszeit. Wir durften unser Zimmer schon beziehen. Wir hatten ein riesiges Zimmer mit Blick auf das Meer. Die Lage war super. Der Standard war ok, wir sind da nicht sehr anspruchsvoll. Es blies ein recht starker Wind und der Wellengang war hoch. Das war nicht so ideal, doch für die Jahreszeit normal. Wir legten uns in die Sonne und chillten. Höhepunkt war der Margherita am späten Nachmittag.
Für den nächsten Tag hatten wir eine Bootstour geplant. Die startete unmittelbar beim Hotel. Wir mussten nur den Weg kreuzen und da war der Steg, wo das Boot losfuhr. Mit uns war ein Bootsführer und ein Guide. Wir steuerten verschiedene Inselchen an, schauten nach Vögel und Krokodilen Ausschau und fischten. Es war ein wenig eine Geduldsaufgabe, bis wir erfolgreich waren. Schliesslich hatten wir genug Fisch und unser Guide bereitete uns ein herrliches, absolut frisches Fisch Ceviche zu. Wir steuerten noch einige Inselchen an, wo es viele rosafarbige Löffler hatte. Die waren sehr fotogen. Wir landeten auf einer Insel, wo wir am Ufer ein Feuer machten. Dort garten wir frischen Fisch in Blätter eingewickelt. Auch das war sehr lecker. Dann zog der Himmel rasch zu. Wir bestiegen das Boot, um zurück zu fahren. Wir fuhren schnell und die Wellen wurden schnell höher. Es dauerte nicht lange, und es regnete. Das war so nicht geplant. Zum Glück waren Regenjacken vorhanden. Ohne die wären wir total durchnässt worden. Es war so schon ordentlich kühl. Eigentlich wäre der Plan gewesen, nach Delfinen auschau zu halten. Wegen des Wetters liessen wir das bleiben. Trotzdem war die Bootstour schön und würden wir wieder machen.
Silvester war angebrochen. Wir machten den ganzen Tag lang nichts ausser den Liegestuhl in regelmässigen Abständen neu zur Sonne auszurichten. Den Abend verbrachten wir im Hotel, alternativen gab es keine. Für uns war das optimal. Wenn wir grosse Festivitäten hätten haben wollen, dann hätten wir in Tulum bleiben müssen. Unsere Gastgeber gaben sich mühe, uns ein gutes Menu zu servieren. Wir waren happy, dass eigentlich niemand der anderen Gäste Mitternacht erzwingen wollte. Also prosteten wir wir uns schon um zehn Uhr zu, wünschten uns ein gutes neues Jahr und verzogen uns in unser Zimmer.
Am Neujahrstag machten wir einen Spaziergang dem Strand entlang. Der Himmel war blau. Das Meer war blau. Der Sand weiss, die Palmen grün. Der Wind war wieder stark und war das einzige, was mit der Zeit etwas auf die Nerven ging. So ging auch dieser Tag über die Runde. Es war unser letzter Abend in Punta Allen. Langsam mussten wir an unsere Heimreise denken.
Stürmisches Wetter bei der Bootsfahrt
Sol Caribe
Bootsfahrt
Reserva de la Biósfera Sian Ka'an
Puente de Punta Allen
Heimreise
Der Tag der Heimreise war angebrochen. Wir wussten, dass es ein mühsamer Tag werden würde. Der Flug war erst um Mitternacht. Wir liessen den Tag ruhig angehen. Wir beluden das Auto und fuhren los. In Tulum standen wir wieder im Stau. Auch wenn wir viel Zeit hatten, gibt es schöneres, als im Stau zu stehen. Wir fuhren bis nach Puerto Morelos, wo wir unsere Reise begonnen hatten. Da setzten wir uns im Hafen in ein Restaurant und assen etwas. Ich nutzte das Internet und suchte uns eine Cenote heraus, wo wir den Nachmittag verbringen konnten. Die Wahl viel auf die Cenote Ojo de Agua. Wir fuhren dort hin, konnten dort gut baden und uns in den Schatten legen. Dann fuhren wir nach Cancun, um das Auto abzugeben. Das verlief alles reibungslos und so waren wir früh am Flughafen. Das Warten war mühsam. Der Flug war ebenfalls langwierig. Schliesslich landeten wir in Zürich und waren froh und todmüde, als wir dann endlich zu Hause ankamen.































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































