TANSANIA
Reiseverlauf
21.9. - 13.10.2019


Anreise & Usa River
Am 21.9.2019 war es so weit. Nach einem strengen Arbeitsjahr war die Ferienzeit angebrochen. Wir freuten uns riesig auf Tansania. Am Morgen schon ging der Flug von Zürich los. Wir flogen mit KLM, also mussten wir zuerst nach Amsterdam. Von da ging es weiter Richtung Arusha. Kathrin war mit dem KLM-Flieger ganz glücklich. Der war gut ausgestattet und hatte ein tolles Entertainment Programm. Nach acht Stunden Flug landeten wir auf dem Kilimanjaro International Airport. Das Gepäck wurde mit dem Traktor abgeholt und wir standen in die Schlange, um durch die Zollkontrolle zu kommen. Alles verlief reibungslos. Draussen auf dem Parkplatz warteten hunderte von Driver auf ihre Kunden. Unser Driver war schnell gefunden. Die ersten Brocken Kiswaheli wurden gesprochen. Zumindest versuchten wir es. Keine Stunde später fuhren wir vor der Mt. Meruview Lodge in Usa River vor. Wir wurden herzlich empfangen. Postwendend gingen wir auf unsere Zimmer, wir waren von der Reise doch etwas müde.
Usa River Mt. Meruview Lodge
Arusha National Park
An unserem ersten Tag hatten wir ein eher ruhiges Angewöhnungsprogramm. Wir frühstückten in der Lodge. Um zehn Uhr wurden wir von Richard, einem aufgestellten Zeitgenossen, abgeholt. Er war unser Driverguide in den Arusha National Park. Unsere Lodge lag ganz in der Nähe des Parkeingangs, darum konnten wir ein wenig länger schlafen. Schon kurz hinter dem Eingangstor trafen wir auf die ersten Tiere und das Hubdach wurde geöffnet. Dann ging die Fahrt in den Urwald. Hier hatte es Affen und wir konnten mehrere Arten entdecken. Bald schon war Mittagszeit. Bei einem Aussichtspunkt setzten wir uns hin und vernichteten die Lunchbox respektive deren Inhalt. Von hier aus ging die Fahrt weiter zu den Vulkanseen. Da hatte es verschiedene Vögel. Im Wasser stolzierten Flamingos umher. Wir hatten eine Kanufahrt gebucht. Wir trafen auf die Guides, um mit dem Kanu auf den Momella Lake zu gehen. Alles wirkte sehr improvisiert. Wir erfuhren, dass wir eine Art Versuchskaninchen waren, denn wir wären praktisch die ersten Touristen, die so eine Kanufahrt machten. Jedenfalls bestiegen wir unser Kanu und fuhren los. Wir schauten, dass die Flamingos zu ein bisschen Bewegung kamen. Wir fanden die Kanufahrt ganz amüsant und mit Mussa hatten wir einen kompetenten Guide. Dann wurde es Zeit, um zurück zur Lodge zu fahren. Wir stiegen bei Richard zurück ins Auto. Der Mount Meru zeigt sich zwischen den Wolken, den Kilimanjaro konnten wir nur mit viel Willen erkennen. Wir sahen einige Giraffen und Wasserböcke. Die nächste Sichtung haute uns dann fast um. Kathrin meinte, da sei eine Katze. Richard sagte, hier gäbe es keine Raubtiere, es sei schon sehr lange her, dass mal eine Katze gesichtet worden wäre. Doch, da sei eine Katze und Richard hielt an. Da lief in aller Seelenruhe ein Serval im offenen Feld. Mit so einer Sichtung hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Dann ging es ohne weitere grosse Stops zurück zur Lodge. Für uns war das so ein perfekter Start. Dann kam ein bisschen Hektik auf. Beim Bierchen fragten wir bei unserem Gastgeber Germano nach, ob sich jemand von Mashoka Tours gemeldet hätte. Das war nicht der Fall. Wir fanden das merkwürdig, denn wir sollten morgen hier abgeholt werden. Germano war sehr behilflich und rief Aminiel von Mashoka Tours an. Der war ganz erstaunt, weil er rechnete erst für den darauffolgenden Tag mit uns. Er wohnte nicht weit von der Lodge und so trafen wir uns kurze Zeit später. Tatsächlich hatten sie sich um einen Tag vertan. Wir fanden eine pragmatische und gute Lösung, wie wir mit wenig Aufwand die von Mashoka Tours gebuchte Tour gemacht werden kann. Statt zwei Tage Lake Manyana zum Schluss machten wir einen Tag zum Start und einen Tag zum Schluss. Alle waren happy und wir hatten die Gewissheit, dass es morgen losgehen würde.
Ngurdoto Forest
Lake Momella
Momella Section
Die letzte Nacht in einem richtigen Bett war erholsam. Wir frühstückten und warteten auf den Driverguide von Mashoka Tours. Der liess etwas auf sich warten. Das verstanden wir, weil auch er hatte natürlich erst für morgen mit uns gerechnet und so musste er noch ein paar Sachen umorganisieren. Doch alles kam gut. Lazaro traf bei uns ein und er hiess uns mit einem breiten Lachen willkommen. Lazaro war der verwestlichte Name unseres Guides. Sein Swaheli Name war Kisetu und so nannten wir ihn auch von jetzt an. Gemeinsam fuhren wir ins Zentrum von Arusha. Dort wartete unser Koch Kitoi. Wir beluden das Auto mit ganz viel Esswaren und Campingsachen. Dann liessen wir uns zum Shoppers bringen. Ohne Wein wollten wir nicht auf Safari. Das Angebot war erstaunlich gut und wir konnten ganz viel südafrikanischen Wein einkaufen. So waren wir endlich ausgestattet für die Safari.
Jetzt ging es definitiv auf Safari. Wir verliessen Arusha und fuhren auf guter Strasse nach Mto wa Mbu, einem Marktfleck am Rande des Lake Manyara. Wir luden Kitoi und unsere Campingsachen aus. Für das Mittagessen hatten wir eine reichhaltige Box. Frisch gestärkt machten wir uns auf zum Parkeingang. Bald darauf tuckerten wir durch den dichten Wald. Die Bäume waren eindrücklich und riesig. Wir gelangten ans Ufer des Sees, wo die Landschaft schön grün leuchtete. Wir sahen viele Vögel und ein paar Antilopen. An einem Punkt hatte es tausende von Störchen. Wir drehten eine schöne Runde, bis sich die Sone dem Horizont näherte. Der Weg zum Camping war nur kurz. Unsere Zelte waren aufgestellt und Kitoi hatte ein leckeres Fischgericht zubereitet. Beim Abendessen am Lagerfeuer lernten wir uns ein wenig kennen. Wir hatten einen ersten gemütlichen Abend in geselliger Runde.
Main Gate Section
Hippo Pool Section
Tarangire National Park
Tag 1
Wir konnten es am Morgen ruhig angehen. Wir packten unsere Sachen und das Zelt zusammen und legten es beim Auto parat, dass es verladen werden konnte. Kisetu und Kitoi machten sich daran, alles zu verstauen. Das war ein Happening für sich. Jedes Gepäckstück wurde mehrfach und nach langer Diskussion positioniert. Irgendwann waren die beiden zufrieden und wir wollten losfahren. Jetzt gab es ein Problem mit dem Gurt auf dem Beifahrersitz. Wir querten die Strasse zur Werkstatt vis-à-vis, wo das Ganze auf afrikanische Art repariert wurde. Mit etwas Verzögerung fuhren wir los zum Tarangire National Park. Das war nur ein kurzer Weg und bald schon waren wir drin. Wir machten die erste Bekanntschaft mit Tsetse Fliegen. Das sind unangenehme Viecher. Wir fuhren direkt zur Public Campsite, wo wir unsere Zelte aufstellten und die Lunchbox assen. Wir machten Siesta, bis es Zeit für den ersten Gamedrive im Tarangire wurde. Schnell trafen wir auf Elefanten, Gnus, Eland und Giraffen. Es hatte viele Baobabs, was uns gefiel. Beim Tarangire River hiess es, dass ein Leopard gesichtet wurde. Doch wir sahen nichts. Wenig später entdeckten wir einen Geparden. Der war schwierig im hohen Gras zu sehen, aber es war tatsächlich unser erster non-fake Gepard in freier Wildbahn. Wir fuhren weiter und sahen in der Distanz Löwen, die ein Gnu gekillt hatten. Zufrieden mit dem, was wir gesehen hatten, fuhren wir zurück zum Camp. Dort wartete Kitoi schon. Er hatte ein leckeres Abendessen zubereitet. Wir begossen unsere erste Gepardensichtung mit einer Flasche Wein.
Ol Tukai Waterhole
Tarangire River
Tarangire National Park
Tag 2
Zum ersten Mal standen wir mit der Sonne auf. Kitoi hatte einen kleinen Snack bereit gemacht. Dann fuhren wir los. Kisetu machte mit uns den Riverdrive. Die herausragenden Sichtungen fehlten. Trotzdem waren wir sehr zufrieden. Die Landschaft und die Stimmung waren grandios. Die vielen Baobabs liessen die darunter stehenden Zebras winzig aussehen. Es gab auch schöne Vögelchen zu fotografieren. Zum Schluss des Gamedrives wurden wir auf Geparden aufmerksam gemacht. Ein Weibchen mit einem Halbwüchsigen lagen mit einem Kill in einem Gebüsch. Mit diesem Highlight ging es zurück ins Camp. Kitoi hatte Brot gebacken und wir frühstückten lecker. Nach einer ausgiebigen Siesta ging es nochmals raus auf einen Gamedrive. Anfänglich sahen wir nicht viel. Bei den Geparden hatte es recht viele Autos. Wir versuchten ein paar Fotos zu machen, es war eher schwierig. Also fuhren wir weiter und kurvten dem Fluss entlang. In einiger Distanz sahen wir schlafende Löwen. Hier blieben wir nicht lange. Wir querten den Fluss. Lazaro wusste, dass hier Löwen sein müssten. Uns kam ein Auto entgegen und die Fahrer besprachen, wo die Löwen sein könnten. Da entdeckte ich auf dem Baum vor uns eine Löwin. Wer sucht schon Löwen auf einem Baum. Wir blieben eine Zeit lang, mussten dann aber den Rückweg antreten. Wir trafen im halbdunkel nochmals auf Löwen, die auf Bäumen lagen. Das war schon speziell. Dann mussten wir uns beeilen, denn wir waren ein paar Minuten zu spät dran. Zum Glück war der Ranger noch nicht auf Kontrolle. Kitoi hatte einmal mehr hervorragend gekocht. Dieses Mal stiessen wir mit einem Pinotage auf die Baumlöwen an.
Baobabs on Tarangire Road
Matete Section
Tree-climbing Lions
Tarangire National Park
Tag 3
Wir standen nicht ganz so früh auf, wie am Vortag. Mit Kisetu hatten wir für einen ganztägigen Gamedrive abgemacht, der uns etwas tiefer in den Park führte. Also frühstückten wir im Camp. Dann fuhren wir los. Wir sahen die üblichen Tiere. Das Wetter war eher auf der bewölkten Seite. Beim Fluss trafen wir auf Löwen, die unweit der Strasse lagen. Das gab schöne Bilder. Wir suchten dann noch nach den Löwen von Gestern Abend. Wir sahen sie auch, allerdings waren sie viel zu weit weg. Es dauerte nicht lange, da sahen wir Büffel und Elefanten und wieder einen Löwen. Wir merkten, dass Kisetu ungeduldig weiter wollte, also hatte er im Funk etwas mitgekriegt. Wir liessen den Löwen sein und fuhren weiter. Wir kamen gerade rechtzeitig, um einen Leoparden zu sehen. Der war auf einem Baum und hielt Ausschau nach Antilopen. Bald schon stand er auf, sprang vom Baum und verschwand im Gras. Das war eine tolle Sichtung. Auf der Silate Picnicsite vernichteten wir die Lunchbox und machten Pause. Ganz in der Nähe hatte es eine Löwin auf einem Baum, leider etwas weit weg. Über eine mühsame Wellblechpiste rumpelten wir zurück ins Camp. Es kamen nach uns gleich zwei Gruppen mit Overlander ein. Wir hatten schon die Befürchtung, dass es eine laute Nacht werden würde. Um zehn Uhr war alles ruhig und wir konnten gut schlafen.
Silale Swamps Loop
Tarangire National Park
Tag 4
Am Morgen tröpfelte es ein wenig. Lichttechnisch war es also eher ungünstig. Trotzdem genossen wir den letzten Gamedrive im Tarangire. Wir sahen Löffelhunde und eine Hyäne. Das letzte Highlight hatten wir auf dem Rückweg kurz vor dem Camp. Eine Gruppe Löwen hatte ein Gnu gerissen und waren am Fressen. Die Jagd hatten wir wahrscheinlich nur um Minuten verpasst. Wir gehörten zu den ersten Fahrzeugen, die vor Ort waren und konnten uns gut positionieren. Das war wirklich ein gelungener Abschluss, bevor wir den Tarangire National Park verliessen.
Burunge Section
Lions feeding on a Gnu
Ngorongoro Crater National Park
Nach den fressenden Löwen ging es zurück ins Camp, wo wir frühstückten und alles zusammenpackten. Das Beladen des Autos war wiederum eine grössere logistische Herausforderung für Kisetu und Kitoi. Irgendwann wurde die Packerei für Gut befunden und wir konnten losfahren. Wir hatten eine längere Fahrt vor uns. Wir fuhren beim Lake Manyara vorbei und erklommen das Rift Valley, den ostafrikanischen Grabenbruch. In Karatu machten wir eine Pause. Kitoi ging auf den Markt, um frische Lebensmittel einzukaufen. Wir konnten noch Wein einkaufen. Wir tankten voll und waren bereit, für die nächsten Tage. Die Strasse ging ordentlich hoch. Wir erreichten den Kraterrand und sahen zum ersten Mal auf den Ngorongoro Park. Bis zum Camping zog sich der Weg. Beim Camping war sehr viel los. Es wimmelte nur so von Touristen, die von Arusha her angereist waren. Wir fanden einen Platz etwas abseits und hatten dort etwas ruhe. Es war hier deutlich kälter und wir waren froh, hatten wir die warmen Botswana Pullover dabei. Da wir von der Lunchbox am Mittag nicht viel gegessen hatten, musste Kitoi heute nur Suppe kochen. Wir waren müde und waren froh, konnten wir früh ins Bett.
Nach einer frischen Nacht, in der Kathrin eine Bettflasche improvisieren musste, standen wir auf und machten uns auf Richtung Ngorongoro. Wir fuhren in den Krater hinab und hatten gleich ein erstes Highlight, denn wir trafen auf ein Löwenpaar in Liebesstimmung. Da verweilten wir ein wenig. Dann steuerte Kisetu einen Aussichtspunkt an. Das Wetter war nur mittelprächtig. Wir trafen auf Hyänen und kamen zum Hippopool. Dort tummelten sich viele Hippos in einer stinkenden Brühe aus Schlamm und Exkrementen. Eher widerlich. Es hatte Elefanten, Büffel und Löwen, was uns zum verweilen einlud. Später trafen wir noch mehrmals auf Löwen, aber es waren keine Supersichtungen. Auf der Picnicsite verbrachten wir die Mittagszeit, bevor wir nochmals eine Runde drehten. Der Himmel wurde dunkel und es zog ein Gewittersturm auf, der über uns hinweg fegte. Es war Zeit, um den Krater zu verlassen. Hierfür nahmen wir eine spektakuläre Strasse mit viel Aussicht. Oben angekommen mussten wir einem anderen Gamedriver beim Radwechsel helfen. Kisetu war voll in seinem Element. Der Camping war nichts schönes. Währenddessen dass Kitoi das Abendessen zubereitete, kam ein Elefant an und war unmittelbar an unserem Zelt. Wir hatten Freude. Den Rangern war die Sache nicht ganz recht und verjagten den Elefanten mit lärm. Wir setzten uns zum Abendessen hin und waren froh, als wir uns in die warmen Schlafsäcke verkriechen konnten.
Seneto Section
Mandusi Swamp and Hippo Pool
Ngoitokitok Section
Ngorongoro Crater
Serengeti National Park
Seronera Tag 1
Wir konnten es am Morgen ruhig angehen, denn wir hatten einen Fahrtag in die Serengeti. Da mussten wir jeweils schauen, dass wir nicht zu früh am Tag in den Park gingen, denn die Tickets beziehen sich jeweils auf die Tageszeit des Parkeingangs. Wir hatten wunderbares Wetter. Das Verladen des Gepäcks war wieder ein logistisches Wunderwerk. Dann ging es los Richtung Serengeti. Am Mittag waren wir am Naabi Hill Gate. Es war hier voller Leute, die entweder in den Park wollten oder ihren Serengeti-Besuch gerade hinter sich hatten. Wir assen unsere Lunchbox und machten den kleinen Spaziergang auf den naheliegenden Hügel. Der ist bekannt für seine farbigen Agamen und wir bekamen auch welche vor die Kameralinse. Kisetu hatte den Papierkram gemacht und wir konnten losfahren. Vor Seronera bogen wir von der Strasse ab, um ein paar Tiere zu suchen. Wir waren erfolgreich und sahen neben Hyänen einen Leoparden in einem Baum. Ein etwas älterer Kill hing auch noch im Baum. Dann steuerten wir unsere Special Campsite Sero N°4 an. Dieser Campspot war bei einem Baum wunderbar gelegen. Wir luden unsere Sachen aus, so dass Kitoi sein Zelt und die Küche einrichten konnte. Wir nahmen das grosse Fass, um Wasser zu holen. Das machten wir bei der Public Campsite und nutzten die Gelegenheit, um warm zu duschen. Das sollte in den nächsten Tagen nicht mehr möglich sein. Wir stellten unser Zelt auf und genossen den Platz mitten in der Wildnis. Kitoi bekochte uns lecker und wir hatten einen gemütlichen Abend. Hier war früh ins Bett gehen angesagt, denn sobald es dunkel wurde, waren wir im Zelt am sichersten.
Seronera Day 1 Afternoon Gamedrive
Serengeti National Park
Seronera Tag 2
Seronera Day 2 Morning Gamedrive
Die Nacht war spannend. Rings um uns herum hörten wir die Löwen brüllen und die Hyänen bellen. Dann liefen Büffel quer durch unser kleines Camp und stolperten über die Abspannseile unserer Zelte. Ein Büffel aus der Bodenperspektive kann schön riesig wirken. Als es dämmerte, krochen wir aus unseren Zelten hervor. Kitoi hatte Café parat. Während dem Café-Trinken spazierte eine Hyäne an uns vorbei. Dann fuhren wir los. Wir sahen viele Thomson Gazellen und viele Hyänen. Dann trafen wir auf eine Gepardin. Es war nicht viel Action, also fuhren wir weiter. Bei einer Wagenansammlung lag eine weitere Gepardin mit Jungen. Von diesem Standort aus sahen wir in der Distanz zwei weitere Geparden, die über die Savanne liefen. Es war absehbar, dass sie kurzum einen Weg kreuzten. Also fuhren wir da hin. Nun zeigte sich die Routine von Kisetu. Statt wie alle anderen Fahrzeuge rechts an den Strassenrand zu fahren, wo die Geparden waren, fuhr er links heran. Eine junge Thomson Gazelle war auf der linken Seite des Weges zu weit weg von der Herde. Das war auch den Geparden nicht entgangen. Blitzschnell drehten sie um und einer der Geparden sprintete los. Die Gazelle hatte keine Chance und wurde gekillt. Wir erlebten das in vordester Front mit bester Aussicht. Es war unglaublich, wie schnell die Jagd ablief. Die Gazelle wurde weggeschleift und die beiden Geparden verschlangen ihre Beute. Das war ein Once-in-a-lifetime Erlebnis. Wir gingen zurück zu unseren Zelten und machten eine längere Pause. Am Nachmittag fuhren wir zu einem Hippopool. Auch dort badeten die Hippos in ihrer eigenen Scheisse. Der Himmel war überzogen von Gewitterwolken. Rings um uns sahen wir Blitze und es donnerte. Wir wurden zum Glück verschont. Als es dunkel wurde, gingen wir früh ins Zelt. Wir hatten Löwen ganz in der Nähe unserer Zelte ausgemacht, die in der Nacht auch unser Camp besuchten.
Cheetah hunting a juvenile Thomson's Gazelle
Seronera Day 2 Afternoon Gamedrive
Serengeti National Park
Seronera Tag 3
Die Morgenstimmung war speziell mit Bodennebel. Schön um anzusehen aber schlecht für Tiersichtungen. Wir unternahmen eine etwas längere Ausfahrt, waren aber wenig erfolgreich. Wir sahen zwar Löwen, die versuchten, ein Warzenschwein aus seinem Erdloch zu kriegen. Das passierte aber in grosser Distanz. Auf der Rückfahrt stand plötzlich ein Serval neben der Strasse. Später trafen wir noch auf zwei grosse Löwenmännchen. Die Mittagszeit verbrachten wir im Camp. Der Himmel zog sich zu und ein Regenschauer zog über uns her. Wir mussten uns ins Auto zurück ziehen. Wir gingen nochmals auf einen Gamedrive und sahen Löwen und Geparden. Beide Sichtungen waren schwer fotographisch festzuhalten, weil die Tiere in hohem Gras lagen. Wir waren früher als gewohnt zurück. Wir sahen Regen auf uns zukommen und nutzten die trockene Zeit, um zu essen. In der Nacht nieselte es auch ein wenig.Die Nacht war wieder ein Erlebnis für sich. Wir merkten, dass Löwen jagt auf Zebras machten. Die Zebras flüchteten. Wir hörten das trampeln der rennenden Zebras. Das Trampeln wurde imer lauter und der Boden begann zu fibrieren. Die Zebras flüchteten direkt auf unser Zelt zu. Wir meinten, unsere letzte Stunde sei gekommen. Die Zebras rannten links und rechts an uns vorbei, keines übersah unsere Zelte und so überlebten wir. Der Adrenalinspiegel war hoch und es wird für uns ein bleibendes Erlebnis sein.
Seronera Day 3 Misty Morning
Seronera Day 3 Morning Gamedrive
Serengeti Plains
Seronera Day 3 Afternoon Gamedrive
Serengeti National Park
Seronera Tag 4
Am nächsten Morgen fühlte Kathrin sich krank und wollte lieber alleine im Zelt zurück bleiben und etwas schlafen. Also ging ich mit Kisetu alleine auf Pirschfahrt. Das absolute Highlight war die Sichtung eines Aardwolfs. In über zwanzig Jahren hatte Kisetu nur drei Mal eines dieser seltenen, scheuen Tiere gesehen. Wir standen noch eine Zeit lang in einer Autoschlange wegen Löwen. Dann ruckelten wir zurück zu den Zelten. Auf dem Rückweg sahen wir unser erstes Topi und einen Crested Eagle. Am Nachmittag kam Kathrin mit auf den Gamedrive. So viel gab es aber nicht zu sehen. Bei einem Baum sahen wir eine Hyäne umherlaufen. Erst später sahen wir den Leoparden im Baum. Das Licht war leider sehr ungünstig zum Fotografieren. Wir gingen bei den Löwen vorbei. Einer bewegte sich sogar und das gab einige erwähnenswerte Bilder. Kitoi kochte ein schönes Abendessen. Wir waren froh, regnete es nicht und so konnten wir unser riesiges Openairzimmer geniessen. In dieser Nacht hatten wir Besuch von Elefanten. Da fühlte sich Kitoi unwohl, denn in seinem Zelt hatte er Melonen. Wenn die Elefanten diese gerochen hätten, wäre es für ihn ungemütlich geworden.
Seronera Day 4 Morning Gamedrive
Seronera Day 4 Afternoon Gamedrive
Serengeti National Park
Seronera Tag 5
Wir hatten einen Fahrtag vor uns. Wir frühstückten gemütlich. Wir waren uns alle einig, dass der Campspot Sero N°4 sensationell war. Auch für Kitoi und Kisetu, denn nur wenige Touristen entschieden sich für die Special Campsites. Wir packten alles zusammen und machten uns auf, um den Park zu verlassen. Bei den Retima Hippo Pools machten wir einen kurzen Abstecher und eine Café Pause. Beim Ikoma Gate verliessen wir die Serengeti vorerst.
Campsite Sero N°4
Birds on Sero N°4
Retima Hippo Pools
Serengeti National Park
Kogatende Tag 1
Wir fuhren nach Mugumu, einem kleinen Marktfleck. Dort tankten wir voll und Kitoi ging auf den Markt und versuchte, frische Lebensmittel einzukaufen. Von hier aus nahmen wir das Tabora Gate, um wieder in den Serengeti National Park zu gelangen. Es war noch eine Strecke bis zum Ranger Posten am Mara River. Hier fragten wir nach, ob wir eine Special Campsite nahe am Fluss bekämen. Der Ranger zeigte uns den Weg zum Campspot Koga N°2, den selbst Kisetu nicht kannte. Auch das war ein sehr schöner Platz inmitten der Wildnis. Wir richteten uns ein. Die Sonne neigte sich dem Horizont zu. Kitoi bekochte uns und wir bekamen ein schönes Abendessen.
Gnu Migration
Campsite Koga N°2
Serengeti National Park
Kogatende Tag 2
Wenn wir Glück hätten, wäre heute der Tag, wo wir ein Crossing der Gnus über den Mara River sehen würden. Die Hoffnung war wenig gross. Kisetu hatte schon seit Tagen alle Gamedriver angequatscht. Nur die wenigsten hatten ein Crossing gesehen. Die Migration der Gnus war dieses Jahr früher als gewohnt und so waren die meisten Gnus schon über den Mara River hinweg. Wir frühstückten in unserem schönen Camp und fuhren bei gutem Wetter los. Wir kurvten dem Mara River entlang, ohne dass wir spezielle Sichtungen hatten. Wir hörten, dass beim Punkt N°3 ein Crossing anbahnen könnte. Also fuhr Kisetu dort hin. Da standen etwa zwanzig Gamedriveautos in Deckung. Alle Autos mussten vom Fluss weg etwas versteckt stehen, dennsonst würden die Gnus nicht kommen. Mit dem Feldstecher erkannten wir, wie eine Herde Gnus auf der anderen Flussseite stand. Jetzt hiess es warten. Die Gnus wussten, dass es riskant ist, den Fluss zu queren. Also braucht es immer erst eine kritische Menge an mutiger Gnus, bis ein Crossing losgeht. Das kann Tage dauern. Nach zwei Stunden gab es Alarm. Alle Autos düsten los und preschten ans Flussufer. Es war ein Fehlalarm. Die Gnus querten nicht. Im Gegenteil. Es machte den Anschein, dass sie zum Punkt N°2 wechseln. Also fuhren alle Autos zum Punkt N°2. Die Gnus drehten zurück zum Punkt N°3, also das Ganze umgekehrt und zurück. Jetzt warteten wir nochmals. Dann ging es wieder schnell. Durch den Feldstecher sah ich, wie Bewegung in die Gnuherde kam. Wir preschten los und waren die ersten, die sich am Flussufer aufstellen konnten. Die Gnus waren unterwegs und querten den Fluss. Wir erlebten ein Gnu Crossing am Mara River. Das war sensationell, auch wenn es nur eine kleine Herde war, Glücklich und zufrieden fuhren wir nach dem Crossing noch ein wenifg dem Fluss entlanmg und begaben uns zurück zu unseren Zelten. Beim Abendessen stiessen wir mit Wein auf unser Abenteuer an.
Kogatende Section
Gnu Crossing at the Mara River
At the Mara River
Serengeti National Park
Kogatende Tag 3
Am nächsten Morgen mussten wir unsere Zelte schon wieder abbrechen. Wir beluden das Auto und fuhren los. Im Funk war nirgends eine Meldung von einer Gnu Ansammlung, die den Fluss queren wollte. Also machten wir eine Runde etwas vom Ufer entfernt. Die Sichtungen waren eher dürftig, bis wir einen Löwen-Pascha neben einem toten Zebra sahen. Wir waren ein wenig entsetzt über das Verhalten der Gäste der Luxus-Camps. Sie wiesen ihren Driver von der Strasse um schier auf den Löwen drauf zu fahren. Wir hatten Kisetu verboten, von der Strasse abzugehen, egal wie gross die Sichtung auch sein möge. Denn so waren eigentlich die Regeln und wir wollten die ernst nehmen.
Serengeti Plains
Kogatende Section
Serengeti National Park
Lobo
Dann machten wir uns auf den Weg nach Lobo. Es begann zu regnen. Immer wieder trafen wir auf Gnu, die unterwegs in den Süden der Serengeti waren. In der Nähe von Lobo machten wir einen kurzen Bogen vom Hauptweg ab und trafen auf eine Gruppe Löwen mit Jungen, die in einem Flussbett spielten. Wir hatten diese Sighting ganz für uns alleine, denn nach Lobo kommen nur wenige Touristen. Das Camp war schön an einem Felsen gelegen eingerichtet und nach fast einer Woche konnten wir wieder einmal duschen. Wir bauten die Zelte auf und staunten in die Landschaft. Es war unser letzter Abend in der Serengeti.
Lobo Section
Lobo Campsite
Lake Natron
Wir hatten einen langen Fahrtag vor uns. Wir standen früh auf und frühstückten. Beim Kleins Gate verliessen wir den Serengeti National Park. Über holprige staubige Strassen ruckelten wir durch die Gegend. In Waso machten wir Pause und verpflegten uns in einem Restaurant. Kitoi ging noch auf den Markt, um einzukaufen. Mit Kisetu fuhren wir zu einer Werkstatt, denn wir mussten das rechte Trittbrett neu anschweissen lassen. Die Strassen wurden nicht besser. Es ging das Rift Valley wieder hinab und der Lake Natron kam in Sicht. Dort hatten wir unseren Campingplatz. Von hier aus hatten wir einen schönen Ausblick auf den Vulkan Ol Doinyo Lengai. Wir wurden von einem jungen Massai Guide abgeholt, um zur lokalen Sehenswürdigkeit zu gehen. Das war der Ngaresero Waterfall. Für uns Berner Oberländer war der Wasserfall nichts weltbewegendes. Doch der Weg dahin war spassig. Immer wieder mussten wir durch hüfthohes Wasser waten. Das war eine echte Abwechslung zum tagelangen Sitzen und Stehen im Auto. Zum Abendessen gab es Ugali, ein typischer Maisbrei, der uns schmeckte. Früh wie immer gingen wir zu Bett.
Die Mücken machten die Nacht lang und mühsam. Wir hatten mit Yohama, unserem jungen Massai Guide schon früh am Morgen abgemacht. Wir wollten zum Lake Natron laufen statt mit dem Auto hingebracht werden. Also waren wir schon vor sieben Uhr unterwegs. Der Weg war schön und die Stimmung einmalig. Wir gelangten ans Ufer des Lake Natron und drehten dort eine Runde. Der Weg führte über eine Salzkruste und wir sahen Flamigos. Es war aber schwierig, nahe heran zu kommen, die Vögel waren zu scheu. Wir spazierten zurück zum Parkplatz, wo Kisetu auf uns wartete. Wir fuhren zurück ins Camp, wo wir ausgiebig frühstückten. Es kam ein starker Wind auf, der uns ordentlich einstaubte. Das Auto wurde beladen und wir begaben uns auf den Weg nach Mto wa Mbu. Wir standen auf dem gleichen Camping wie am ersten Tag. Den Rest des Tages faulenzten wir. Am Abend wurden wir von Kitoi nochmals lecker bekocht.
Fahrt zum Lake Natron
Canyoning to Ngaresero Waterfall
Spaziergang zum Lake Natron
Lake Natron
Fahrt entlang des Ol Doinyo Lengai
Lake Manyara
Früh am Morgen begaben wir uns auf den letzten Gamedrive mit Kisetu. Wir fuhren in den Manyara National Park. Das Farbenspiel der Landschaft war wieder wunderbar. Wir fuhren bis zu den Hot Springs, wo wir eine Pause einlegten. Unterwegs hatten wir schöne Begegnungen mit Elefanten. In ganz grosser Distanz sahen wir sogar Löwen, die hier eher selten sind. Gegen Mittag waren wir zurück auf unserem Camping. Wir assen etwas zu Mittag und beluden das Auto mit unseren Sachen. Die Fahrt zurück nach Arusha war ruhig, die Strasse war geteert und problemlos zu befahren. Die Stimmung war etwas gedrückt, denn es waren die letzten Stunden mit Kitoi und Kisetu. In Arusha stieg Kitoi aus und wir verabschiedeten uns. Er hatte uns während all der Tage wunderbar bekocht und umsorgt. Wir hatten in einer Lodge etwas ausserhalb von Arusha gebucht. Kisetu brachte uns dort hin und dort verabschiedeten wir uns. Mit ihm hatten wir einen sehr erfahrenen Guide, der uns viel gezeigt und gelehrt hatte.
Main Gate Section
Hippo Pool Section
Hot Spring Section
Flug Arusha - Ruaha
Wir standen früh auf und bekamen eine Essensbox zum Frühstück. Ein Taxi brachte uns zum kleinen Flughafen von Arusha. Aus irgend einem Grund hatte ich die Abflugzeit falsch herausgelesen und wir waren viel zu früh am Flugplatz. Der erwachte erst gerade. Wir checkten für den Inlandflug ein. Mit einem kleinen Safari-Flieger wollten wir in den Ruaha National Park fliegen. Als wir starteten, war das Flugzeug, ein Zwölfplätzer, nur mit uns und einem einzelnen Gast besetzt. Leider war der Himmel mit schweren Wolken behangen und die Sicht war schlecht. Wir flogen über den Ol Doinyo Lengai und sahen in den Krater hinein. Den ersten Stopp legten wir in Kogatende ein, wo wir auf zwei kleinen Airstrips landeten. Es stiegen Gäste aus den Luxus-Camps zu. Dann landeten wir in Seronera, wo es eine Pause gab. Von hier aus ging der Flug dann endlich zum Ruaha National Park. Je länger der Flug ging, um so unruhiger wurde es. Bei der Landung wurden wir ordentlich durchgeschüttelt und wir waren froh, am Boden zu sein.
Flight over Lake Natron the Serengeti
Ruaha National Park
Tag 1
Am Flugplatz wartete Nurudin von Chabo African Safaris auf uns. Mit seinem breiten Lachen war er uns sofort sympathisch. Er brachte uns zu den Bandas, wo wir die nächsten drei Nächte untergebracht waren. Es war brütend heiss, fast vierzig Grad warm. Am Abend machten wir einen ersten Gamedrive im Ruaha National Park. Der Himmel hatte sich zugezogen und das Fotolicht war eher schlecht. Trotzdem hatten wir Freude. Die Landschaft war hier ganz anders als in all den Parks, die wir zuvor gesehen hatten. Wir trafen auf Löwen mit Jungen und hatten so auch Glück mit Tiersichtungen. Das Abendessen bekamen wir im Restaurant bei den Cottages serviert, die unweit von unseren Bandas waren. Wir waren froh, als wir im dunkeln in unsere Unterkunft gebracht wurden, denn der Tag war lange und wir absolut müde.
Ruaha River Section
Ruaha National Park
Tag 2
Wir wurden am Morgen von Nurudin abgeholt und zum Restaurant geführt, wo wir frühstückten. Dann starteten wir den Gamedrive. Zuerst gingen wir an einen trockenen Fluss, wo wir Elefanten sahen, wie sie Löcher gruben, um an Wasser zu kommen. Dann wechselten wir die Gegend, ohne grossartige Sichtungen zu haben. Das änderte sich, als wir an einem trockenen Flussbett auf einen Leoparden trafen, der unmittelbar an der Strasse in einem Baum lag. Hier bleiben wir lange stehen. Zuerst machte es den Eindruck, dass der Leopard jagt auf Impala machen würde. Doch die Impala drehten ab und der Leopard blieb ruhig auf dem Baum liegen. Es wurde Mittag. Nurudin war zum Glück flexibel. Wir machten ab, dass wir zum Restaurant fahren würden, dort eine Lunchbox nehmen würden und sofort zurück zum Leoparden fahren würden. Genau so machten wir es. Der Leoprad war zum Glück noch da und wir warteten weiter, ob etwas passieren würde. Es begann zu regnen. Kurz darauf bewegte sich der Leopard, sprang vom Baum herunter und verschwand kurz darauf im Busch. Für uns war das ein schönes Erlebnis. Auf der Rückfahrt trafen wir noch zwei Mal auf Löwen. Dann war es Zeit, um zurück zum Camp zu fahren. Wir assen im Restaurant und wurden zu unserem Banda gebracht.
Mwangusi Sand River Section
Leopard at Mwangusi Sand River
Lioness with two Cubs at the Ruaha River
Ruaha National Park
Tag 3
Nurudin holte uns wieder ab. Im Restaurant frühstückten wir und fuhren los. Heute ging es an den Ruaha Fluss, der noch ein wenig Wasser führte. Wir sahen viele Krokodile, Hippos und Elefanten. Dann fuhren wir lange, ohne dass wir irgendwelche Sichtungen hatten. Uns gefiel die Landschaft mit den vielen schönen Bäumen. Es hatte Baobabs und Palmen. Der Himmel war gewitterhaft und wir sahen um uns verschiedene Gewitterherde. Wir wurden aber verschont und blieben trocken. Die Nachmittagszeit verbrachten wir faulenzend im Camp. Am Abend gingen wir nochmals raus auf einen Gamedrive. Das Glück war nicht auf unserer Seite und wir sahen nicht viel. Wir sahen einen Baum mit vielen Geiern darunter. Nurudin fuhr hin und wir sahen eine tote Hyäne liegen. Die Geier blieben auf dem Baum. Offensichtlich war es so, dass selbst die Geier die Hyänen sein liessen. Wir fuhren zurück zum Restaurant und warteten darauf, bis das Abendessen bereit war. Nach dem Abendessen brachte uns Nurudin zum Banda, wo wir für die anstehende Abreise alles bereit machten.
Ruaha Bridge Section
Mwangusi Sand River Section
Ruaha River Section
Ruaha National Park
Tag 4
Früh am Morgen holte uns Nurudin ab. Wir machten noch einen kurzen Gamedrive. Wir sahen Kudu, die in Tansania nur an wenigen Orten vorkommen. Wir sahen auch einen Purple-crested Turaco. Leider war das Licht sehr schlecht und der Turaco nur wenig kooperativ, so dass kein gutes Foto gelang. Schön war die Eule, die wir zum Abschied noch sahen. Dann mussten wir den Park verlassen. Wir wurden nach Iringa chauffiert, wo wir beim Sunset Hotel abgesetzt wurden. Wir assen zu Mittag und warteten auf der Terrasse, bis unser Zimmer bereit war. Wir faulenzten und tranken auf der Terrasse ein Bierchen. Das Abendessen war nur mittelmässig. Früh wie immer gingen wir ins Bett.
Kimilamatonga Hill
Heimreise
Um sieben Uhr standen wir am Frühstücksbuffet. Das war ausgezeichnet. Wir machten uns bereit und um acht Uhr wurden wir von Jimmy abgeholt. Mit ihm fuhren wir die lange Strecke bis nach Daressalam. Acht Stunden waren wir unterwegs. Unser Rückflug war erst um Mitternacht. Darum hatten wir ganz in der Nähe des Flughafens ein Zimmer reserviert. So konnten wir uns ein wenig von der Autofahrt erholen, duschen und gemütlich zu Abend essen. Dann nahmen wir von Tansania Abschied. Mit KLM flogen wir zurück nach Amsterdam. Dort mussten wir auf den Flieger nach Zürich umsteigen und dann noch mit dem Zug bis nach Bern. Alles in allem eine lange, ermüdende Heimreise. Doch die Reise war fantastisch. Jetzt konnten wir die Züglerei in Angriff nehmen. Bald werden wir aus Bern wegziehen und nach Muri zügeln....

















































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































