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OMAN

25.12.2011 - 08.01.2012

EPISODE 1

Reiseverlauf

Den Jahreswechsel 2011 - 2012 verbrachte ich mit einer Reise durch den Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate. Zuerst besuchte ich die berühmten Forts in der Küstenregion. Dann querte ich zwei Mal das Hadjar-Gebirge, wo ich einige Offroad-Routen bewältigte. Anschliessend fuhr ich nach Al-Ain in den Emiraten. Die Zeit reichte für einen Abstecher in die Oase Liwa aus, wo ich einige Forts besuchte. Dann ging ich zurück in den Oman, wo ich mit Umwegen zurück nach Muscat tuckerte.

Reiseverlauf Oman



Burgen und Forts

Bis zu Beginn der 1970er Jahre dominierte die traditionelle Lehmbauweise das Dorfbild. Besonders beeindruckend ist die Konstruktion der unzähligen Forts und Festungen, der Wohnburgen und Wehrhäuser. Wie Trutzburgen muten sie an, und vor dem Hintergrund grandioser Berglandschaften, inmitten von Oasengärten oder erhaben auf Felsen thronend, sind viele von ihnen nicht zu Unrecht eine der touristischen Traditionen des Sultanats.

Die meisten grossen Forts spielten eine wichtige Rolle in der bewegten Geschichte Omans. Bei der Bauform der Forts muss man unterscheiden zwischen denen, die von Fremden oder Einheimischen an der Küste, und denen, die von Omanis im Landesinnern errichtet wurden. Der Küstenstreifen stand jahrhundertelang unter dem Einfluss fremder Besatzer, deren Macht sich aber nie ins Landesinnere ausdehnen konnte. Das Landesinnere dagegen war von Kämpfen zwischen verschiedenen Stämmen bestimmt.

Im 16. Jahrhundert besetzten die Portugiesen die für sie strategisch wichtige Küste Omans. Die omanischen Hafenstädte mussten als Stützpunkte entsprechend gesichert werden. So errichteten sie mächtige Forts, von denen sie die Städte bestens bewachen und verteidigen konnten.

Der Einfluss der Fremdbesatzer beschränkte sich auf die Küstenebene. Die mächtigen Forts beidseits des Hajar-Gebirges sind alle von Omanis erbaut - ihr Design ist arabisch, mit persischen und portugiesischen Einflüssen. Ein Grossteil dieser Festungen wurde in der Ya'aruba- und Al-Bu-Said-Dynastie ab der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet. Entscheidend für die Entwicklung des omanischen Festungsbaus sind weniger die architektonischen Einflüsse der Portugiesen, als vielmehr ihre Einführung neuer Waffentechniken wie Kanonen und Gewehre in den Oman. Die Mauern der Festungsanlagen und Wehrtürme wurden verstärkt, eckige Türme ersetzte man durch runde Türme. Von zwei diagonal angeordnete Rundtürmen aus konnte man feindliche Angreifer im gesamten Umland erblicken und beschiessen. Vorgerückte Angreifer konnte man durch zahlreiche Schiessscharten und im Schutz der Zinnen vom Dach aus unter Beschuss nehmen. Massive Holztore sicherten die Eingänge - sie haben eine eingearbeitete kleine Tür, die nur einer Person Einlass gewährte. Über den Eingängen sind längliche Schlitze, durch die vom Innern des Forts heisser Dattelhonig oder Öl über die Eindringlinge geschüttet werden konnte. Hinter dem Eingangsbereich befinden sich zunächst Wach- und Vorräume. Im Erdgeschoss sind Waffenlager, Vorratsspeicher, Küche, Bad und Gebetsräume untergebracht, wohingegen die Wohn- und Schlafräume stets in der oberen Etage liegen. Ein unübersichtliches Gewirr verschachtelter Räume, verschiedener Ebenen, verwinkelter Treppen mit Scheintüren und Verteidigungsschächten bot zusätzlicher Schutz.



Circle of Forts

Forts


Bidbid


Barka Fort


Ait Naaman


Al Hazm


Al Mansoor


Rustaq


Nakhal


Hasar al Hawat


Al Awabi



Wadi Hawqain

Hawqain


Fort Al-Hawqain


Falaj Al Madinah


Streetview


Al-Hesnah



Wadi Sahtan

Wadi Sahtan


Lower Wadi Sahtan


Yasab Road


Upper Wadi Sahtan 


Al Ghabirah - Bima Road

Wadi Al Hijayr




Wadi Al Hijayr


Streetview



Wadi Hawqain


Az Zahrah


Jebel Al Jaru Road

Wadi Bani Awf




Wadi Bani Awf


Lower Wadi Bani Awf


Zammah


Upper Wadi Bani Awf


Bilad Sayt


Hatt


Jebel Al Sherqie

Yanqul




Fahrt von Rustaq nach Al-Ain


Streetview near Rustaq




Wadi Bani Awf


Yanqul


Streetview near Yanqul


Al-Buraimi




Al-Ain

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