SÜDFRANKREICH
Reiseverlauf
14.5. - 25.5.2026

Avignon
Wir konnten uns die Tage zwischen Auffahrt un Pfingsten frei nehmen. Wir studierten die Wetterkarte und entschieden uns, ins südliche Frankreich zu fahren. Wir packten Boswell, unseren schönen Bushcamper und fuhren am Donnerstag los. Es hatte viel Verkehr und so kamen wir nicht super schnell voran. Nach Grenoble machten wir eine kurze Pause. Ein starkes Gewitter vertrieb uns vom Rastplatz. Bis nach Valence schüttete es. Dann wurde das Wetter besser und es kam sogar die Sonne hervor. Wir hatten in Avignon auf dem Camping Du Pont d' Avignon einen Platz für zwei Nächte reserviert. Dort kamen wir um etwa halb vier Uhr an. Das Wetter lud zu einem Spaziergang ein. Gleich hinter dem Camping fuhr eine kleine Fähre über die Rhone und schon standen wir bei der berühmten Brücke von Avignon. Unweit der Brücke ist auch der Palais des Papes. Auf dem Platz vor dem Palais gönnten wir uns ein Gläschen Champagner und stiessen auf unsere ertsen längeren Ferien mit Boswell an.
Am nächsten Tag war eigentlich Regen angesagt. Das Wetter war aber viel besser, es schien sogar die Sonne. Allerdings blies der Mistral und es war entsprechend kühl. Wir luden unsere Velos ab und radelten in die Stadt. Der Kühlschrank war noch leer. Wir steuerten direkt die Markthalle an. Da konnten wir wunderbar frisches Gemüse und Fleisch einkaufen. In einem Café assen wir ein Pain au Chocolat. Wir fuhren zurück zum Camping und versorgten unsere Einkäufe. Am Nachmittag gingen wir wieder zu Fuss los. Wir besuchten den Palais des Papes. Vom Turm aus hatten wir eine schöne Aussicht und zum ersten Mal sahen wir auch den Mont Ventoux in der Ferne. Anschliessend ging es auf die Pont de Saint Bénezet, das der richtige Name der Brücke von Avignon. Von der gegenüberliegenden Uferpromenade hatten wir einen wunderbaren abendlichen Blick auf Avignon.
Blois
Wir kamen gegen drei Uhr in Blois an. Unsere Unterkunft war nicht einfach zu erreichen, weil sie in einer schmalen Altstadtgasse lag. Wir mussten etwas ausserhalb parkieren. Die Velos konnten wir zum Glück bei der Unterkunft sicher unterbringen. Wir spazierten mehr oder weniger ziellos durch die Stadt und kauften ein wenig Souvenirs. Zum Abendessen suchten wir uns ein indisches Restaurant aus. Wir konnten gemütlich draussen in einer Gasse essen und lecker war es obendrein.
Am folgenden Morgen standen wir sehr früh auf. Zu meinem fünfzigsten Geburtstag schenkte mir Kathrin einen Ballonflug. Diese starteten in Chaumont-sur-Loire. Wir hatten die Luxusvariante gebucht mit einem Korb nur für uns zwei und einem coolen Ballonführer. Bei Sonnenaufgang hoben wir ab und schwebten über das Schloss von Chaumont. Der Wind trug uns bis nach Montrichard-Val-de-Cher. Der Ballonführer hatte seine Sache im Griff und flog so tief über den Cher, dass wir das Wasser berührten. Dann landeten wir. Es war ein sehr tolles Erlebnis. Die Tour endete bei einem Weingut und so passierte es, dass wir bereits morgens um acht Weingläser hielten. Wir kauften ein paar Flaschen Sprudelwein.
Wir fuhren zurück nach Blois. Auf dem Fussweg zu unserer Unterkunft kamen wir bei einem Lokal vorbei, das einladend aussah und eine gute Karte hatte. Der Wirt wischte gerade draussen und wir packten die Gelegenheit, um für das Abendessen zu reservieren. Somit war auch das organisiert. Wir machten uns bereit für eine letzte Velofahrt. Diese führte über Velowege, die wir teilweise etwas suchen mussten, zum Château de Cheverny. Wir besuchten den Schlosspark und assen etwas zu Mittag. Auf dem Rückweg steuerten wir noch zum Château de Chambord. Dies wäre eigentlich das berühmteste Schloss an der Loire. Doch wir wussten, dass Renovationsarbeiten am Laufen waren. Die Gerüste verdeckten das Schloss so arg, dass wir nichtmal vom Velo stiegen und einfach vorbei fuhren. Zurück in Blois machten wir mal nichts. Als es Zeit wurde, liefen wir in das Restaurant mit unserem reservierten Tisch. Wir bekamen ein tolles Menü serviert, das keine Wünsche offen liess. So kam ich zu einem sehr schönen Geburtstag, wofür ich dankbar bin.
Dann waren unsere Ferien auch schon zu ende. Wir machten Susette startklar und begaben uns auf die Autobahn. Ohne Probleme gelangten wir nach Beaune. Da war es gerade Mittag und wir entschieden uns, die Autobahn zu verlassen und uns nochmals ein Tatare zu gönnen. Anschliessend ging es ohne weitere Unterbrüche bis zurück nach Hause, wo wir am Abend ankamen.
Avignon
Palais des Papes
Avignon
Stadt
Avignon
Les Halles
Avignon
Tour Saint-Jean
Avignon
Aussicht vom Rocher des Doms
Avignon
Stadtmauer
Avignon
Pont Saint-Bénézet
Avignon
Rhone-Promenade
Avignon
Camping du Pont
Wir checkten auf dem Camping aus, parkten Boswell aber gleich ausserhalb des Campings. Mit dem Velo fuhren wir auf die andere Uferseite der Rhone nach Villeneuve-lès-Avignon. Der Ort bot einen schönen Stadtkern. Wir kraxelten auf den Hügel, wo wir genau zur Öffnungszeit des Fort Saint André eintrafen. Wir besichtigten die alte Burg und genossen das schöne, sonnige Wetter. Der Mistral blies noch immer, aber wir hatten das Gefühl, dass es nicht mehr ganz so kühl war. Vor dem Mittag waren wir zurück bei Boswell, wo wir die Velos aufluden.
Blois
Wir kamen gegen drei Uhr in Blois an. Unsere Unterkunft war nicht einfach zu erreichen, weil sie in einer schmalen Altstadtgasse lag. Wir mussten etwas ausserhalb parkieren. Die Velos konnten wir zum Glück bei der Unterkunft sicher unterbringen. Wir spazierten mehr oder weniger ziellos durch die Stadt und kauften ein wenig Souvenirs. Zum Abendessen suchten wir uns ein indisches Restaurant aus. Wir konnten gemütlich draussen in einer Gasse essen und lecker war es obendrein.
Am folgenden Morgen standen wir sehr früh auf. Zu meinem fünfzigsten Geburtstag schenkte mir Kathrin einen Ballonflug. Diese starteten in Chaumont-sur-Loire. Wir hatten die Luxusvariante gebucht mit einem Korb nur für uns zwei und einem coolen Ballonführer. Bei Sonnenaufgang hoben wir ab und schwebten über das Schloss von Chaumont. Der Wind trug uns bis nach Montrichard-Val-de-Cher. Der Ballonführer hatte seine Sache im Griff und flog so tief über den Cher, dass wir das Wasser berührten. Dann landeten wir. Es war ein sehr tolles Erlebnis. Die Tour endete bei einem Weingut und so passierte es, dass wir bereits morgens um acht Weingläser hielten. Wir kauften ein paar Flaschen Sprudelwein.
Wir fuhren zurück nach Blois. Auf dem Fussweg zu unserer Unterkunft kamen wir bei einem Lokal vorbei, das einladend aussah und eine gute Karte hatte. Der Wirt wischte gerade draussen und wir packten die Gelegenheit, um für das Abendessen zu reservieren. Somit war auch das organisiert. Wir machten uns bereit für eine letzte Velofahrt. Diese führte über Velowege, die wir teilweise etwas suchen mussten, zum Château de Cheverny. Wir besuchten den Schlosspark und assen etwas zu Mittag. Auf dem Rückweg steuerten wir noch zum Château de Chambord. Dies wäre eigentlich das berühmteste Schloss an der Loire. Doch wir wussten, dass Renovationsarbeiten am Laufen waren. Die Gerüste verdeckten das Schloss so arg, dass wir nichtmal vom Velo stiegen und einfach vorbei fuhren. Zurück in Blois machten wir mal nichts. Als es Zeit wurde, liefen wir in das Restaurant mit unserem reservierten Tisch. Wir bekamen ein tolles Menü serviert, das keine Wünsche offen liess. So kam ich zu einem sehr schönen Geburtstag, wofür ich dankbar bin.
Dann waren unsere Ferien auch schon zu ende. Wir machten Susette startklar und begaben uns auf die Autobahn. Ohne Probleme gelangten wir nach Beaune. Da war es gerade Mittag und wir entschieden uns, die Autobahn zu verlassen und uns nochmals ein Tatare zu gönnen. Anschliessend ging es ohne weitere Unterbrüche bis zurück nach Hause, wo wir am Abend ankamen.
Villeneuve-lès-Avignon
Villeneuve-lès-Avignon
Tour Philippe-le-Bel
Villeneuve-lès-Avignon
Fort Saint-André
Villeneuve-lès-Avignon
Eglise Notre-Dame-de-Belvézet
Villeneuve-lès-Avignon
Centre Historique
Orange
Arc de Triomphe
Von Avignon ist es nur eine kurze Fahrt bis nach Orange. Wir parkten Boswell direkt beim Triumpfbogen. Wir hatten uns Brötchen gekauft, die wir gemütlich in der Sonne assen. Wir spazierten ins Zentrum von Orange, das nichts spezielles zu bieten hatte. Das berühmte römische Theater war aber sehr sehenswert. Ein Konzert von Ludovico Einaudi müsste hier unvergesslich tönen.
Orange
Orange
Centre Historique
Orange
Théâtre Antique
Vaucluse
Wir verliessen Orange und die Rhone. Die Fahrt nach Saint Didier war etwa fünfunddreissig Kilometer lang. In Saint Didier hatten wir uns bei der Domaine Les Touchines angemeldet. Dieses Weingut bot Campern einen Stellplatz an. Es war recht voll, als wir ankamen und wir werweisten, wo wir uns platzieren konnten. Wir entschieden uns, eine Rampe in die Büsche hinter zu fahren, so waren wir geschützt vor dem Mistral. Wir meldeten uns für die Weindegustation an. Die Madame des Weingutes pries dort insbesondere die Vorzüge und Sehenswürdigkeiten der Gegend an. Ein kleines Gläschen Wein durften wir letztendlich auch noch probieren. Der schmeckte uns und als Gegenleistung zum Campingplatz kauften wir ein paar Flaschen.
Der nächste Tag zeigte sich mit perfektem Wetter. Der Mistral hatte sich gelegt, der Himmel war strahlend blau und die Temperaturen sehr angenehm. Perfekt für die geplante Velotour durch die Gorge de la Nesque. Wir frühstückten gemütlich und pedalten anschliessend los. Bis zum Einstieg in die Gorge in Ville-sur-Auzon galt es etwa zwanzig Kilometer abzuspulen und ein Hügel zu überqueren. Dort riss das Kabel der Gangschaltung. Zum Glück war es das des vorderen Kettenblattes, aber ich hatte von nun an nur noch die kleinen Gänge zur Verfügung. Kathrin fährt eigentlich gar nicht gerne bergauf. Doch bei der Gorge de la Nesque war die Welt verkehrt. Sie genoss die Fahrt bergauf durch die Gorge in vollen Zügen. Die Steigung war moderat und die Aussichten sensationell. Alle paar Kurven hielten wir an um Fotos zu machen. In der Ferne sahen wir sogar Geier steigen. Am Mittag kamen wir in Sault an, wo wir im Dorfzentrum bei einer Bäckerei eine Quiche assen. Der Weg zurück nahmen wir über den Col de la Ligne und Col du Muirs nach Venasque. Landschaftlich war es einmalig schön. In Venasque besichtigte ich das Dorf und das Baptisterium. Jetzt waren es nur noch ein paar wenige Kilometer zurück auf die Domaine. Weil der Mistral weg war, parkierten wir um und standen schön im Rebberg, wo wir den Abend genossen.
Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf und fuhren zur Abbaye de Sénanque. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Öffnung des Klosters. Es war noch zu früh im Jahr, um die violetten Lavendelbüsche zu sehen. Die waren jetzt noch grün. Die Abbaye ist eine wunderschöne romanische Kirche mit ebenfalls sehr schönem Kreuzgang. Von der Abbaye ist es nur eine kurze Fahrt bis nach Gordes. Dort war alles zuparkiert und es wimmelte nur so von Touristen aus aller Welt. Schliesslich parkierten wir unterhalb vom Dorf. Was wir uns nicht entgehen lassen wollten war das Village des Bories. Mit dem Velo fuhren wir dort hin und besichtigten die alten Steinhäuser.
Wir hatten nun Hunger. Wir entschieden uns, nicht nach Gordes zu fahren sondern in eines der nächsten Dörfer. Wir landeten in Ménerbes. Dort fanden wir ein gemütliches Restaurant mit Terrasse. Wir assen ein wunderbares Tatare. Anschliessend besichtigten wir das Dorf. Unweit von Ménerbes liegt Lacoste, das auch zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählte. Auch dort hielten wir an und spazierten durch die alten, verwinkelten und steilen Gassen. Bei der Pont Julien, einer alten römischen Brücke hielten wir ein letztes Mal, bevor es weiter in Richtung Arles ging.
Saint-Didier
Domaine Les Touchines I
Velotour durch die Gorge de la Nesque
Venasque
Un des plus beaux village
Venasque
Baptistère
Saint-Didier
Domaine Les Touchines II
Abbaye de Sénanque
Village des Bories
Ménerbes
Un des plus beaux village
Lacoste
Un des plus beaux village
Pont Saint-Julien
Arles & Umgebung
Wir hatten uns im Umland von Arles auf der Farm Lou Graven angemeldet. Dort kamen wir gegen Sechs Uhr an. Wir konnten uns sehr schön platzieren und campierten mit Blick auf Geissen, Mini-Eselchen, Hühner, Gänse und Kaninchen.
Am nächsten Morgen liessen wir es ruhig angehen. Wir brauchten unbedingt noch frisches Gemüse. Auf der Fahrt zum Hof hatte Kathrin einen schönen Bio-Laden ausgemacht. Den steuerten wir nun an. Wir konnten uns mit allerlei leckeren Sachen eindecken und sicherten so unsere nächsten Mahlzeiten. Um Elf setzten wir uns auf unsere Velos und steuerten Fontvieille an, das nur wenige Kilometer weit weg lag. Wir besichtigten die Überreste eines römischen Aquädukts und die Moulin de Daudet. In Fontvieille hatte es eine gute Bäckerei, wo wir unser Mittagessen einnahmen.
Frisch gestärkt fuhren wir mit dem Velo von Fontvieille hinauf nach Les-Baux-de-Provence. Hier wimmelte es nur so von Touristen, trotzdem genossen wir die Besichtigung des Dorfes und des Burghügels. In einem Zickzackkurs und einer kurzen, steilen Rampe pedalten wir am Abend zurück auf die Farm zu unserem Boswell.
Wir verliessen die Farm schon recht früh am Morgen. Heute wollten wir Arles besichtigen. Weil Arles berüchtigt dafür ist, dass Camper aufgebrochen werden, parkierten wir weit ausserhalb bei der Abbaye de Montmajour. Die Abbaye hatte noch geschlossen, also nahmen wir unsere Velos und fuhren nach Arles ins Zentrum. Das alte römische Amphitheater war sehr eindrücklich. Leider machten die Stahlgerüste der Tribünen das Bild etwas kaputt. Sehr schön ist auch der Kreuzgang des alten Klosters Saint-Trophime. Anschliessend schlenderten wir durch die alten Gassen des Centre Historique. Zum Mittagessen gab es sehr leckere Galettes. Dann pedalten wir zurück zur Abbaye de Montmajour. Jetzt hatte diese offen und wir konnten diese besichtigen. Die Besichtigung lohnte sich sehr. Vom Turm aus hatten wir auch einen sehr schönen Ausblick ins Umland.
La Ferme Lou Craven
Fontvieille
Aqueduc de Barbegal
Fontvieille
Moulin de Daudet
Fontvieille
Moulin de Romet
Fontvieille
Moulin Tissot
Les Baux-de-Provence
Un des plus beaux village
Les Baux-de-Provence
Le Plateau
Les Baux-de-Provence
Le Château
Les Baux-de-Provence
Panoramas
Arles
Arènes d'Arles
Arles
Théâtre Antique
Arles
Portal Cathédrale Saint-Trophime
Arles
Cloître Saint-Trophime
Arles
Place de la Republique
Arles
Centre Historique
Arles
Abbaye de Montmajour
Camargue
Wir liessen die Gegend von Arles hinter uns und fuhren in die Camargue. Wir steuerten die Domaine de Montcalm an. Dort konnten wir uns wunderbar platzieren und hatten von unserem Stellplatz einen schönen Blick in die Rebberge. Der Gin, den sie dort produzierten, gefiel uns sehr und als Gegenleistung zum Stellplatz kauften wir eine Flasche und dazu einen Rosé zum Abendessen.
Am nächsten Morgen packten wir alles zusammen und fuhren zum Parc Ornithologique du Pont de Gau. In diesem Vogelschutzgebiet konnten wir wuderbar Flamingos sehen. Es gab auch viele andere Vögel zu fotografieren. Es war jetzt sehr heiss und wir waren froh um unsere Zimbabwe-Hüte.
Saintes-Maries-de-la-Mer machte uns gar nicht an und wir liessen den Ort links liegen. Wir assen am Strassenrand etwas, bevor es nach Aigues-Mortes weiter ging. In Aigues-Mortes liefen wir einmal um die ganze Stadtmauer herum. Der Ort selber machte uns nicht sehr an. Bei den Salinen liessen sie uns nicht mehr hinein, also verschoben wir das auf den nächsten Tag. Stattdessen besichtigten wir noch den Tour Carbonnière.
Ziel war letztendlich die Farm Manade Martini. Auch dort hatten wir einen sehr schönen Platz. Dieses Mal campierten wir mit Blick auf echte Camargue-Pferde. Wir bekamen mit, dass am nächsten Morgen die Stiere zusammengetrieben werden sollten. Vom Frühstückstisch aus sahen wir, wie dann auch einige Herren und eine Dame mit ihren Pferden heranfuhren und sich bereit machten. Um neun Uhr ritten sie los und etwas später kamen sie mit den Stieren zurück. Das war ein sehr schönes Erlebnis, das wir per Zufall miterleben durften.
Anschliessend machten wir uns auf zur Saline von Aigues-Mortes. Dort mieteten wir uns Bikes, denn das Gelände war für mein Rennvelo zu schwer. Der Zufall wollte es, dass Kathrins Eltern, die auf einer Kreuzfahrt auf der Rhone waren, ebenfalls zur Saline unterwegs waren. Wir mussten etwas warten, doch es gelang uns, dass wir das Petit-Train Touristique abfangen konnten und so die Eltern von Kathrin für ein paar Worte trafen. Dann setzten wir unsere Velofahrt durch die Salinen weiter. Die Rundtour gefiel uns sehr.
Camargue
Domaine de Montcalm
Camargue
Parc Ornithologique
Camargue
Domaine Manade Martini
Aigues-Mortes
Remparts
Aigues-Mortes
Tour de Constance
Aigues-Mortes
Centre Historique
Aigues-Mortes
Tour Carbonnière
Aigues-Mortes
Les Salins du Midi
Aigues-Mortes
Spazierfahrt durch die Salinen
Uzès & Umgebung
Wir waren nun etwas im Rückstand mit unseren Tagesplänen. Bei einer Bäckerei in Aigues-Mortes assen wir schnell etwas und düsten mit Boswell los. Wir liessen Nimes links liegen und fuhren in Richtung Uzès. Unweit der kleinen Stadt hatten wir uns beim Camping Mas de Rey angemeldet. Wir bekamen da einen sehr schönen Platz zugeteilt und waren froh um den Schatten, den es dort gab. Es war mittlerweile über dreissig Grad warm geworden.
Wir schnallten gleich die Velos ab. Unweit des Campings startete der Veloweg zum Pont-du-Gard. Dort erlebten wir eine sehr schöne Stimmung. Viele Leute waren am Boden. Das berühmte Aquädukt zeigte sich wunderbar im Licht des späten Nachmittags. Wir verweilten ein wenig, bis wir die Rückfahrt in Angriff nahmen. Zurück auf dem Camping duschten wir den Schweiss ab und machten einen leckeren Grillabend.
Am nächsten Morgen packten all unsere Sachen zusammen und wollten uns Uzès anschauen. Dort war Markt und es dauerte ein Weilchen, bis wir einen Parkplatz fanden. So konnten wir uns Uzès kurz anschauen. Der Markt machte einen sehr schönen Eindruck und der Ort wirkte so sehr lebendig. Dann mussten wir los.
Arpaillargues
Camping Mas de Rey
Pont du Gard
Uzès
Château
Uzès
Marché
Uzès
Centre Historique
Uzès
Tour Saint-Théodorit
Vallon-Pont-d'Arc
Wir verliessen Uzès in Richtung Ardeche. Wir hatten Gestern ein Billet für eine Besichtigung der Grotte-de-Chauvet reserviert und diese galten nur für ein definiertes Zeitfenster. Auf der Passstrasse zur Grotte hatten wir noch Zeit, um ein Mittagessen einzunehmen. Dann gingen wir zur Grotte respektieve zum Nachbau der originalen Grotte-de-Chauvet. Hier wurden wir von einem Audioguide zu den 36'000 Jahre alten Felszeichnungen geführt. Wir waren sehr beeindruckt, ja fast schon gerührt von der Schönheit der Felszeichnungen. Insbesondere die Löwendarstellungen waren für uns emotional.
Anschliessend machten wir uns auf zum Camping de l'île, wo wir uns angemeldet hatten. Es war ein Feiertagswochenende und sehr heiss, darum war der Camping auch praktisch voll. Wir gingen in die Ardeche baden und kühlten uns etwas ab. Ich machte noch eine kurze Velofahrt in die Gorge. Den Abend verbrachten wir gemütlich auf unserem Stellplatz, der zu den schöneren des Campings zählte.
Am nächsten Morgen machten wir die Velos bereit und fuhren in die Gorge de l'Ardeche. Es war nicht weit bis zur berühmten Pont d'Arc, einem Felsdurchbruch der Ardeche. Dort war jetzt am Morgen noch alles ruhig und wir konnten ein paar gelungene Fotos machen. Die Fahrt auf den Col du Serre de Tourre war steil und machte Kathrin nur wenig Freude. Die Aussichten von hier oben waren aber sehr schön. Auf der Route Panoramique fuhren wir von Belvédère zu Belvédère, bis wir nach neun Aussichtspunkten umdrehten und zurück auf den Camping fuhren.
Wir machten uns etwas zum Mittagessen und hatten etwas Zeit. Um drei Uhr hatten wir ein Kanu reserviert. Das ganze war trotz der enormen Menschemassen sehr gut organisiert und so begaben wir uns kurze Zeit später mit gefühlt zehntausend anderen auf die kurze Kanufahrt. Mit ein paar Zwischenstopps kamen wir wieder zur Pont d'Arc, wo jetzt buntes Treiben herrschte. Um sechs Uhr mussten wir an unserem Anlandepunkt sein. Mit einem Bus wurden wir zurück nach Vallon-Pont-d'Arc gebracht.
Zurück auf dem Camping machten wir mit unseren Essensresten ein leckeres Essen und genossen den warmen Abend. Am nächsten Morgen standen wir früh auf. Wir mussten unsere Heimreise antreten. Bis zur Autobahn ging es über kleine Nebenstrassen. Die Leuchte für Adblue leuchtete auf und schliesslich füllten wir zum ersten Mal auch diesen Tank auf. Am Nachmittag trafen wir gut zu Hause an, räumten Boswell aus und versorgten all unsere Sachen, bevor am nächsten Tag der Arbeitsalltag wieder startete.






























































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































